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Hankensbüttel: Erster Spatenstich für die Sportplätze

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Von: Paul Gerlach

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Der erste Spatenstich für die Sportplätze der Gemeinde Hankensbüttel an der Schmiedestraße ist gesetzt: Daniela Bierfreund und Heinz Gödecke von der Verwaltung (v.l.), Ratsherr Peter Dietz, Holger Reihl, Abteilungsleiter Fußball beim SV Hankensbüttel, Bürgermeister Dirk Köllner und dessen 2. Stellvertreter Hinrich Schulze, Ratsherr Thomas Lucker sowie Vertreter der beteiligten Baufirmen beim Start der Arbeiten.
Der erste Spatenstich für die Sportplätze der Gemeinde Hankensbüttel an der Schmiedestraße ist gesetzt: Daniela Bierfreund und Heinz Gödecke von der Verwaltung (v.l.), Ratsherr Peter Dietz, Holger Reihl, Abteilungsleiter Fußball beim SV Hankensbüttel, Bürgermeister Dirk Köllner und dessen 2. Stellvertreter Hinrich Schulze, Ratsherr Thomas Lucker sowie Vertreter der beteiligten Baufirmen beim Start der Arbeiten. © Gerlach, Paul

Hankensbüttel – Bis auf den zwei Großplätzen und dem Kleinfeld an der Hankensbütteler Schmiedestraße Fußball gespielt werden kann, wird noch einige Zeit vergehen: Am Mittwoch, 25. Mai, ist der erste Spatenstich durch die Gemeinde gesetzt worden.

Bei den drei Fußballfeldern, die sich gerade ebenso auf den gut dreieinhalb Hektar Fläche einpassen werden, ist die Fertigstellung im Herbst dieses Jahres anvisiert. Wie bei Rasenplätzen üblich, muss das Ganze sich danach erstmal setzen und tief verwurzeln. Laut dem 2. stellvertretenden Bürgermeister Hinrich Schulze ist mit einem „Sportbetrieb auf den Plätzen im Jahreslauf 2023“ zu rechnen. Die Kostenschätzung liegt nach Angaben von Heinz Gödecke von der Verwaltung bei rund 1,5 Millionen Euro. Zu den Feldern gehören auch eine Beregnungs- und Beleuchtungsanlage, eine Einfriedung durch einen langen Zaun und Parkplätze dazu.

Neben dieser großen Summe (Gödecke: „Eine große Investition für die Gemeinde, die aber wertvoll und auf die Zukunft ausgerichtet ist“) wird auch viel Erde bewegt. Der Aushub türmt sich auf dem Gelände bereits unübersehbar auf. Es müssen Versorgungsleitungen installiert, ein Gemisch mit Mutterboden eingebracht und letztlich der Rasen verlegt werden. Die 9000 Kubikmeter Mutterboden, die ausgehoben werden, werden im südlichen Geländeabschnitt zwischengelagert.

Die Vorplanungen zu dem Großprojekt begannen vor fünf Jahren und waren auch von vielen Standortdiskussionen geprägt (das IK berichtete). Das Vorhaben soll etwa durch den kommunalen Verkauf von Bauplätzen auf dem Jungbluth-Platz an der Steimker Straße refinanziert werden, laut Gödecke wird auch versucht, noch an Fördergelder zu gelangen.

Bürgermeister Dirk Köllner verwies am Mittwoch, 25. Mai, auf viele fruchtbare Gespräche mit dem SV Hankensbüttel, die geführt worden seien. Auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis in Sachen Genehmigung habe gut geklappt. Die Diskussionen mit der Aufsichtsbehörde seien ebenfalls zu einem positiven Abschluss gekommen. Man nutze diese Chance, alle Beteiligten seien mutig genug.

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