Acht kranke Bäume sind Gefahr für Verkehrsteilnehmer

Hankensbüttel: Eichen an der Kirche werden gefällt

Der Eichenring rund um die Hankensbütteler St. Pankratiuskirche soll auf lange Sicht wiederhergestellt werden – mit gleicher Bewuchsdichte und in gleicher Höhe.
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Der Eichenring rund um die Hankensbütteler St. Pankratiuskirche soll auf lange Sicht wiederhergestellt werden – mit gleicher Bewuchsdichte und in gleicher Höhe.

Hankensbüttel – Das wird ein ungewohnter Anblick: Am nächsten Dienstag werden die acht alten Eichen – sowie einige der Neuanpflanzungen – an der Hankensbütteler St. Pankratiuskirche gefällt.

Die Kirchengemeinde will damit ihre Verkehrssicherungspflicht erfüllen: Denn die Bäume sind von Braunfäule befallen (siehe Infokasten) und haben Totholz in den Kronen. Es soll verhindert werden, dass die Eichen oder Teile davon auf den Gehweg oder die B 244 stürzen.

Während der Fällarbeiten ist über einen Zeitraum von einer Stunde eine händische, halbseitige Sperrung der B 244 in Intervallen nötig. Die zersägten Bäume werden von den Baumkletterern zu Hackschnitzeln zerkleinert. Am Mittwoch werden noch die Baumstubben weggefräst und die Holzspäne entfernt. Auf lange Sicht soll der Eichenring rund um die Kirche wiederhergestellt werden, betont Pastor Dr. Heinrich Springhorn im IK-Gespräch.

Ursprünglich war von der Fachfirma für die Arbeiten eine halbseitige Sperrung der Bundesstraße samt Ampellösung angepeilt worden. Dafür sei aber keine verkehrsbehördliche Anordnung durch den Landkreis genehmigt worden. Die Begründung: Die Fahrzeuge hätten sich sonst zurückgestaut und dies hätte zu einem Verkehrskollaps in Hankensbüttel geführt.

VON PAUL GERLACH

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