Politik sieht Beratungsbedarf

Hankensbüttel: Container-Situation kommt bald auf Agenda

Altkleider- und Altglas-Container am Helmrichsweg in Hankensbüttel.
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Der aktuelle Zustand an den Containern am Hankensbütteler Helmrichsweg am vergangenen Donnerstag, 6. Mai: Da es dort nicht immer so vergleichsweise manierlich aussieht, soll auf der politischen Ebene bald über das Thema beraten werden.
  • Paul Gerlach
    vonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Am Rande war das Thema im Hankensbütteler Rat schon angeschnitten worden, nun wird es in Kürze in größerem Rahmen besprochen: Bei der Container-Situation am Helmrichsweg, wo öfters eben nicht nur Altkleider und Altglas hingebracht werden, sondern auch Restmüll einfach so entsorgt wird, ist unbestritten noch Verbesserungspotenzial. Was dafür genau unternommen werden soll, wird nun Gegenstand politischer Beratungen.

Der illegal entsorgte Müll an den Recyclingcontainern ist nicht nur Reinhard Weißmann (WIH) übel aufgestoßen: Er hat daher einen Antrag an den Rat gerichtet, damit das Problem gelöst wird. So schlimm wie Mitte April habe es schon lange nicht mehr bei den Containern ausgesehen, moniert er.

Dieser Eindruck sei ihm auch von etlichen Bürgern bestätigt worden, sagt Weißmann. In seinen Antrag, um die Situation zu verbessern, hat er Informationen von mehreren Experten (von der Abfallberatung des Landkreises, von zwei ehrenamtlichen Beratern im Nordkreis, von den Entsorgungsfirmen Remondis in Gifhorn und Toruntex in Salzgitter sowie vom DRK-Klamottenstübchen und vom E-Center in Hankensbüttel) einfließen lassen. Müllprobleme an solchen Container-Plätzen seien ein weitverbreitetes Problem und schwer zu lösen.

„Man muss weiter ausholen und verschiedene Gruppen einbeziehen“, sagt Weißmann. Ihn hat besonders schockiert, dass an dem Standort auch ein Eimer mit giftigem und leicht entzündlichem Teppichkleber von Unbekannten entsorgt worden ist.

„Das Ganze wird im Rat beraten werden“, sagt Bürgermeister Dirk Köllner zu Weißmanns Antrag. Im Gespräch mit den Betreibern könne sicherlich etwas erreicht werden. Köllner setzt dabei auch auf die Erfahrungen der Verwaltung mit der Gesamtthematik. So manches von Weißmanns Vorschlägen erscheint ihm als nicht umsetzbar, aber darüber werde er mit der Verwaltung sprechen.

„Wir nehmen das Thema ernst“, sagt Peter Dietz, Fraktionsvorsitzender beim „Bündnis für Hankensbüttel“ auf IK-Anfrage zu dem Antrag. Daher werde dieser in den Fraktionen und im Rat besprochen werden. Klar sei, dass es das Problem gebe, seit es die Container gebe – und nicht nur in Hankensbüttel, sondern auch in anderen Kommunen. „Das, was umsetzbar und machbar ist, werden wir tun“, sagt er zu Weißmanns Vorstoß, der aber erst beraten werden müsse. „Selbstverständlich würden wir Verbesserungen mittragen.“

Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Speitling kündigte auf Anfrage an, dass über den Antrag in den Reihen seiner Fraktion diskutiert werden wird, bevor das Ganze dann auf Ausschuss- und Ratsebene auftauchen wird.

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