Barrierefreier Umbau: Bald geht’s los

Haltestelle an Steinhorster Marktstraße soll im Sommer angefasst werden

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Die Bushaltestelle an der Steinhorster Marktstraße gehört mit zu denen, bei denen der barrierefreie Umbau in Kürze angegangen werden soll. Die Kommune erhält Fördergelder in Höhe von gut 205.000 Euro.

Steinhorst / Räderloh – Die Gemeinde Steinhorst möchte bekanntlich die Bushaltestellen barrierefrei umbauen (das IK berichtete). Gut 205 000 Euro an Fördergeldern stehen der Kommune zur Verfügung.

Drei der Haltestellen sollen nun angegangen werden, darunter auch die an der Marktstraße in Steinhorst. Die jetzige Bucht für Busse auf der Nordseite bleibt, wie von der Gemeinde gewünscht, erhalten.

Klaus-Hinrich Singer, Bürgermeister

Bürgermeister Klaus-Hinrich Singer freute sich im Rat darüber, dass die entsprechenden Förderbescheide eingegangen sind. Die Bauarbeiten werden seinen Angaben nach acht Wochen in Anspruch nehmen und von Juni bis August dauern. Die weiteren beiden Haltestellen sind im Steinhorster Norden an der Räderloher Straße und in Räderloh (Lindenstraße).

An der Marktstraße wird die Bordlänge auf der Nordseite in der Haltebucht 18 Meter betragen – mit Blick auf die Gelenkbusse. Die Südseite wird als Wartefläche genutzt werden – dort ist ein neuer Unterstand für die wartenden Fahrgäste vorgesehen.

An der Räderloher Straße bleibt auf der Westseite der vorhandene Unterstand erhalten. Allerdings wird im vorderen Bereich neu gepflastert und dort das sogenannte „Kasseler Bord“ hergestellt. Auf der Ostseite – der Wartefläche – kommt ebenfalls das „Kasseler Bord“ hin. Die Fläche wird gepflastert, damit dort ein barrierefreier Ausstieg möglich ist. Die Straße wird hingegen nicht verändert.

In der Räderloher Ortsdurchfahrt werden die Haltestellen umgebaut, wenn die geplante Sanierung der Lindenstraße ansteht: Beide Maßnahmen sollen gemeinsam erledigt werden. Auf der Nordseite soll ein neuer Unterstand aus Holz her sowie das „Kasseler Bord“ hergestellt werden. Auf der Südseite ist kein Unterstand geplant: Dort wird nur der barrierefreie Ein- und Ausstieg ermöglicht.

Laut Auskunft des zuständigen Planungsbüros werden die erwarteten Kosten für den Umbau der Haltestellen eingehalten werden können.

VON PAUL GERLACH

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