23 Firmen beteiligen sich an Ausbildungsplatzbörse

„Hallo Zukunft“ in Hankensbüttel

Bei „Hallo Zukunft“ in Hankensbüttel machen insgesamt 23 Unternehmen mit.
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Bei „Hallo Zukunft“ in Hankensbüttel machen insgesamt 23 Unternehmen mit.

Hankensbüttel – Auf Initiative von Aline Henke von der Hankensbütteler Kunststoffverarbeitung findet am Sonnabend, 7. November, von 13 bis 16. 30 Uhr die Ausbildungsplatzinitiative „Hallo Zukunft“ statt.

Die frühere Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg konnte dazu 23 Unternehmen begeistern, die auf diesem Weg versuchen neue Auszubildende zu finden.

Henke selbst hatte mit ihrem Unternehmen vor zwei Jahren bereits gute Erfahrungen machen können und trat damit an die Firmen im Raum Hankensbüttel heran, um sie für diese Idee zu begeistern. Und so hatte sie zu einem Informationsabend geladen, wo alle Einzelheiten bekannt gegeben wurden. Voraussetzung war, dass alle teilnehmenden Unternehmen am 7. November die entsprechenden Ausbildungsberufe in ihren eigenen Räumlichkeiten vorstellen.

Wie Henke dabei ausführte, kann „echte Witterung“ aufgenommen werden, denn auch das „Wie?“ ist jedem Betrieb selbst überlassen. Und damit nicht jeder Schüler der Klassen 9 bis 12 an den Schulen der Region selbst die Betriebe anfahren muss, wird ein Bus als „Azubihopper“ eingesetzt, der die Firmen nach Wunsch anfährt. „Damit ist gewährleistet, dass die zukünftigen Azubis nur die Firmen anfahren, für deren Ausbildungsberufe sie sich interessieren“, so Henke.

„Unsere Vision ist es mit ‘Hallo Zukunft!’ Hankensbüttel in den Fokus der Suche nach Ausbildung zu setzen. Getreu nach dem Motto ‘Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?’“, erklärte die Unternehmerin. „Denn die Gemeinde Hankensbüttel ist so vielfältig, wie wir im Angebot der Ausbildungsberufe.“

„Zum anderen begegnen wir hier der Schwellenangst der jungen Leute, privat auf die Firmen zugehen zu müssen“, sagt Grit Schneider, Assistentin der Geschäftsleitung von der Hankensbütteler Kunststoffverarbeitung, die Flyer mit den teilnehmenden Unternehmen und den jeweiligen Ausbildungsberufen erstellt hat. Man gehe auch in die Schulen und erzähle kurz von dem bevorstehenden Tag. Diese Termine würden von der persönlichen Präsenz der Ausbildender und Auszubildenden in den Klassen leben. Hier nutze man die Unterstützung aus den verschiedenen Unternehmen. Man habe Straßenbanner, Flags und Plakate im Einsatz.

Durch Social-Media-Aktivitäten auf Instagram, Facebook und Co. werde von allen Teilnehmern der Tag auf der eigenen Homepage beworben.

Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ist nach einem Besuch in Hankensbüttel begeistert von der Idee, die von der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter unterstützt wird. VON SIEGFRIED GLASOW

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