Hankensbüttel: IKEGO-Lager schon zu 80 Prozent gefüllt / Zusätzliche Schilder bei Vollsperrung

Gute Kartoffelernte steht ins Haus

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Reger Betrieb herrscht während der Kartoffelkampagne auf dem Gelände der IKEGO: Die Lager sind schon gut gefüllt.

Hankensbüttel. „Die Kartoffelernte bleibt weiterhin eine große Herausforderung“, sagt Gerhard Müller, Geschäftsführer der Industriekartoffel-Erzeugergemeinschaft Ost-Heide (IKEGO).

In diesem Jahr hat er jedoch – im Gegensatz zu den Trockenjahren 2010 und 2013 – allen Grund zur Freude: Denn es sieht nach einer guten Kartoffelernte aus – „deutlich höher als im letzten Jahr“, sagt Müller. 80 000 Tonnen Kartoffeln habe die IKEGO in diesem Jahr von den Landwirten gekauft und lagere sie ein.

Und das trotz der deutlich gravierender ewarteten Ernteausfälle durch die Krautfäule (das IK berichtete). „In einzelnen Schlägen sind die Bestände vorzeitig abgereift“, sagt Müller. Es lasse sich jedoch kein Einfluss auf die Statistiken feststellen.

63 000 Tonnen Kartoffeln sind bereits eingelagert. Das entspricht 80 Prozent der Gesamtmenge. Bereits nächste Woche soll die Einlagerung abgeschlossen sein – eine knappe Woche eher als im letzten Jahr.

Das gute Ergebnis schlägt sich auch beim Blick aufs Detail nieder. Der Ertrag je Hektar liegt in diesem Jahr bei 469 Dezitonnen – nach 399 Dezitonnen im Jahr 2013. Der Ertragszuwachs von 17,5 Prozent erfreut Müller. Es gebe viele Übermengen, die die Landwirte provisorisch lagern würden. Die Stärkeindustrie sei zum Teil aufnahmefähig für die Übermengen.

Von Paul Gerlach

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