Der Grundstein ist gelegt

Fertigstellung der neuen Hankensbütteler Kita zum Frühjahr 2021 geplant

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Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel schwang als erster bei der Grundsteinlegung die Kelle.

Hankensbüttel – Für die Kinder sei das milde und gar nicht weihnachtliche Wetter ohne Schnee nicht so schön, konstatierte Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel gestern bei der Grundsteinlegung für die neue Kita an der Hankensbütteler Schulstraße.

Allerdinge habe er das so bestellt, damit das neue Gebäude möglichst schnell fertiggestellt werden kann, was ja auch im Sinne der Kinder sei.

Für die jüngsten Gäste war es wohl die erste Grundsteinlegung, und daher wurde das auch genau erklärt. In die Metallkapsel kamen ein Satz Euromünzen („die es hoffentlich noch geben wird, wenn das künftige Gebäude wieder zurückgebaut wird“), eine Ausgabe des IK vom Freitag und ein von den Kindern gemaltes Bild. Und dann durfte jeder mit anpacken, nachdem Taebel als Bauherr die ersten drei Kellen Zement über die in den Hohlraum gelegte Kapsel geschüttet hatte. Wobei die offiziellen Gäste aus Politik, Verwaltung und die Handwerker diesmal zuschauen mussten, denn die Kinder waren dran.

Das Gebäude soll, wenn alles glatt läuft, am 31. Oktober 2021 eröffnet werden, die Fertigstellung ist zum Frühjahr 2021 geplant. Bis dahin werden rund 5,1 Millionen Euro verbaut worden sein, was angesichts der Finanzlage der Samtgemeinde nicht leicht zu schultern sei, sagte Taebel. „Aber für die Kinder ist es gut.“ Daher dankte er der Politik und seinen Mitarbeitern, dass das Projekt beschlossen worden sei.

Auch während der Grundsteinlegung wurde gearbeitet. „Die Lage der neuen Kindertagesstätte ist ideal, denn nebenan entsteht ein Mehrgenerationenplatz, der Jung und Alt in Bewegung bringen soll, und ein Seniorenwohngebiet, neue Familien bauen ringsherum Häuser, es wird ein komplett neuer Stadtteil“, sah Taebel in die Zukunft. Aufgrund des generationenübergreifenden Konzepts fließen Zuschüsse für den Bau.

Nach der Fertigstellung des Gebäudes werden die Kinder, die derzeit noch im Schulgebäude untergebracht sind, umziehen, sagte Kindergartenleiterin Marion Glupe-Lütkehölter. Für fünf Gruppen ist dann Platz. Die Bruttogrundfläche des neuen Gebäudes wird rund 1800, die Nettogrundfläche etwa 1500 Quadratmeter betragen. Die Mensa soll von der Kita und von der Grundschule benutzt werden. Im Zentrum der Kita ist ein großer Bewegungsraum geplant. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll dafür sorgen, dass der Großteil der für den Betrieb des Kindergartens nötigen Energie selbst produziert wird.

Zum Schluss gab es noch ein Lied der Kinder – passend zum Anlass gleichsam ein Ansporn für die Werktätigen: „Wer will fleißige Handwerker sehen?“

VON BURKHARD OHSE

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