Hankensbüttel: Wirtschaftsweg in der Verlängerung des Erbkampweges wird nun angegangen

Grünes Licht für die Sanierung

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Hier sollen bald keine regelmäßigen Ortstermine – wie in diesem Fall mit den Mitgliedern des Hankensbütteler Verkehrsausschusses – mehr stattfinden. Der Wirtschaftsweg in der Verlängerung des Erbkampsweges soll für rund 125 000 Euro saniert werden.

Hankensbüttel. Stehendes Wasser sorgt in der Verlängerung des Erbkampsweges beim Wirtschaftsweg bei „Gretchen und Paul“ in Hankensbüttel immer wieder für Probleme (das IK berichtete mehrfach). Diese sollen nun durch eine Sanierung behoben werden.

Bei einer Nein-Stimme beschloss der Rat nun, dass der Wirtschaftsweg in der vom Planungsbüro vorgeschlagenen Art und Weise ausgebaut werden soll. Ausbaubeiträge werden nicht erhoben. Eine Gewährleistung für den in dieser Art ausgebauten Weg wird weder von der ausführenden Firma noch vom Planungsbüro übernommen werden. Die Kosten für die Sanierung betragen in etwa 125 000 Euro.

„Diese Thematik ist ausgiebig in den Gremien diskutiert worden. Mit dieser Sanierungsvariante können alle leben“, sagte Bürgermeister Dirk Köllner bei der Sitzung. Dem widersprach Elisabeth van Werde (CDU): „Ich bin dagegen, so wie es geplant ist.“ Sie stört sich an der Differenz von 63 000 Euro gegenüber der zuvor ausgearbeiteten Variante mit Kosten von 188 000 Euro. Ein vernünftiger Unterbau sei nötig, zudem lasse bei der neueren Variante die Randbebauung zu wünschen übrig. Beim Aufbau seien aus ihrer Sicht außerdem 25 statt 15 Zentimetern besser. Dies würde 2400 Euro mehr kosten. „Wenn man billig baut, baut man zweimal“, so van Werde.

Köllner verwehrte sich gegen diese Kritik: „Wir bauen nicht billig.“ Im Vergleich zu anderen Gemeinden sei dies eine Ausbauweise deluxe. „Das hält einige Jahrzehnte“, ist er sich sicher.

Man solle das Ganze „vernünftig machen“, beharrte van Werde. Dann sei auch die Entwässerung besser. „Es ist vernünftig. Der Ausbau ist angemessen“, sagte Köllner. Eine Qualität wie bei einem Gemeindeverbindungsweg wäre zu hoch gegriffen, ergänzte Hinrich Schulze (CDU).

Von Paul Gerlach

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