Titel bleibt im Dorf

Grill-Wettkampf in Emmen: Bagaluten als BBQ-Beste

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Die Bagaluten holten den Sieg, und den Zuschauern lief zeitweilig das Wasser im Mund zusammen.

Emmen – Drittes Jahr, dritter Standort, geänderte Speisekarte, noch mehr Resonanz: Statt Hähnchen und Pulled Pork gab es diesmal Burger und Beef Brisket (Rinderbrust) beim Emmener BBQ-Wettkampf, auch die Spareribs blieben Wettbewerbskategorie.

Die dritte Auflage hatte am Samstag fast schon Volksfestcharakter.

Jury (weiße Hemden) und Gastgeber hatten zum 3. BBQ-Wettbewerb in Emmen eingeladen.

Sogar aus Nachbarkreisen kamen Besucher, und auch die Polizei zeigte Interesse, schaute aber auch vorbei, um den Kontakt zur Bevölkerung zu intensivieren, wie man hörte. Unter den fünf teilnehmenden Mannschaften auf dem Gelände des Sportvereins TV Emmen waren zwei Teams erstmals dabei, die GSG 13 aus Grußendorf und die Grillmeister Outlaws Schönewörde, die sich mit Vorjahressieger Eastside Smokers aus Emmen und Sachsen-Anhalt, Apple BBQ aus Müden/A. und den gastgebenden Bagaluten maßen.

Außer Geschmack wurden Optik und Präsentation bewertet. Teilnehmen durften ausschließlich Hobby-Griller, wenngleich die ein umfangreiches Können und Wissen mitbrachten, von der professionellen Ausrüstung ganz abgesehen. Und den Gesamtsieg trugen diesmal die Gastgeber davon. Die BBQ-Bagaluten holten sich auch in den Kategorien Burger und Spareribs den ersten Platz. Das Team Apple BBQ sicherte sich dagegen den Sieg in der Kategorie Brisket. Die Müdener hatten sich dafür Färsenbrust ausgesucht, also von einer Kuh, die noch nicht gekalbt hat. „Die Zubereitung kann 12 bis 16 Stunden dauern“, erklärte Friedrich Kobbe vom Müdener Team. Der rote Rand an dem fertig zubereiteten Stück hätte etwas intensiver und dicker sein können, meinte er, die Jury war aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Man kann auch tricksen und es schneller im Smoker räuchern, wenn man es in Alu-Folie einwickelt. Dann hat man eine so genannte Texas-Krücke“, erläuterte Kobbe. Für den Wettbewerb kam das nicht infrage.

Insgesamt zeigt sich Organisator Thorsten Hiemisch sehr zufrieden: „Der Wettkampf ist größer geworden. Eine runde Sache, die angenommen wird. Das Wetter ist auch gut.“ Wiederholung im nächsten Jahr? „Definitiv.“

Nach ein paar Tropfen am Vormittag blieb der Nachmittag trocken, und die Kinder hatten ihren Spaß auf der Hüpfburg.

VON BURKHARD OHSE

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