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Gifhorner Polizei mahnt: Halloween-Streiche können illegal sein

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Von: Dennis Klüting

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Kürbis-Deko im Wagenhoffer Jugendtreff beim Ferienprogramm.
Halloween steht vor der Tür: Die Gifhorner Polizei mahnt, dass der Spaß seine (rechtlichen) Grenzen hat. © Klüting, Dennis

Landkreis Gifhorn – Viele Familien im Landkreis Gifhorn feiern am Montag, 31. Oktober, den Reformationstag. Dieser jüngste gesetzliche Feiertag in Niedersachsen erinnert an die Ursprünge der Reformation. Parallel haben aber auch viele Familien Kürbisse mit gruseligen Gesichtern verziert und feiern Halloween. Dabei werden auch wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche verkleidet von Haustür zu Haustür ziehen und um Süßigkeiten bitten. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es für den Spaß an Halloween aber auch Grenzen gibt.

Denn auch wenn sich viele Menschen an den fantasievollen Verkleidungen erfreuen, wird doch nicht in jedem Haushalt Halloween gefeiert, zur Herausgabe von Süßigkeiten ist niemand verpflichtet. Einige der „Streiche“, die vereinzelt zu Halloween gespielt werden, können ein juristisches Nachspiel haben. So sind das Bewerfen von Häusern mit Eiern oder das Herausreißen von Pflanzen Sachbeschädigungen, das Herausnehmen von Gullydeckeln ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. „Wir wollen keinem den Spaß verderben, aber wo rechtliche Grenzen überschritten werden, wie bei einer Sachbeschädigung, müssen wir natürlich einschreiten“, erklärt Gifhorns Polizeisprecher Christoph Nowak im IK-Gespräch. „Ansonsten wünschen wir den Gespenstern, Monstern und anderen Süßigkeitensammlern zu Halloween viel Vergnügen und volle Tüten.“

Gerade bei jüngeren Kindern bittet die Polizei darum, auf die Sicherheit an den Straßen zu achten. „Und auch Jugendliche sollten natürlich umsichtig unterwegs sein und sich nicht in Gefahr begeben“, mahnt Polizeisprecher Nowak.

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