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Giffinet-Arbeiten: Endabnahme im Herbst bei geflickten Bürgersteigen

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Von: Paul Gerlach

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Baustelle für Giffinet-Glasfaser-Ausbau.
Die Hankensbütteler Verwaltung will im Herbst die Endabnahme an den Stellen vornehmen, wo im Zuge des Giffinet-Ausbaus die Bürgersteige angefasst wurden. © Klüting, Dennis

Hankensbüttel – Das könnte ein recht umfangreiches Unterfangen werden: Die Hankensbütteler Verwaltung möchte sich in diesem Herbst die Stellen anschauen, wo im Zuge des Giffinet-Glasfaser-Ausbaus die Bürgersteige auf- und wieder zugemacht worden sind. In Sachen Endabnahme sagte Rathaus-Chef Henning Evers bei der jüngsten Ratssitzung: „Heinz Gödecke und ich wollen mit dem Fahrrad die Strecken abfahren und uns alle Stellen angucken.“

Zuvor hatte Elisabeth van Werde (WIH) bei der Sitzung angemerkt, dass beim Giffinet-Projekt die Rohre verlegt worden seien und danach die Bürgersteige wieder zugemacht wurden. Doch manches sei uneben gewesen, die Steine hätten zu weit auseinander gelegen. Es müsse aus ihrer Sicht eine Möglichkeit für die Bürger geben, der Verwaltung ihre Hausnummer zu nennen, um darauf hinzuweisen, dass dort etwas nicht korrekt gelaufen sei und, dass dort etwas gemacht werden müsse. Bürgermeister Dirk Köllner betonte, dass jeder Bürger sich in einer solchen Angelegenheit an die Verwaltung wenden könne. Evers ergänzte, dass Heinz Gödecke und er sich zuletzt auch bereits einige Stellen angeschaut hätten – es seien auch zwei Vertreter von Betreiber net services dabei gewesen, die dafür aus Flensburg anreisten. Evers: „Es wurde so weit geregelt. Die Firma hat dies anstandslos gemacht.“ Der Verwaltungs-Chef betont, dass Bürger die Verwaltung informieren können, „wenn etwas akut ist“.

Bei der Ratssitzung gab es darüber hinaus eine Ehrung für Hankensbüttels bisherigen Feldhüter Friedrich Burghard: 15 Jahre lang übte Burghard sein Amt gewissenhaft und mit Freude aus. Er teilte nun aber mit, dass er mit sofortiger Wirkung nicht mehr für diese Funktion zur Verfügung steht. Bürgermeister Köllner bedankte sich bei Burghard für dessen Engagement. Burghard habe diese Aufgabe mit Leidenschaft ausgefüllt und sei stets „sehr engagiert“ gewesen. „Ich habe darüber immer nur Positives aus der Verwaltung und dem Gemeinderat gehört“, sagte Köllner.

Burghard dankte seinerseits für die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und dem Bauhof. „Es hat viel Spaß gemacht.“ Aber er wolle nun damit aufhören. „Für das schöne Hankensbüttel war ich bereit, es sauber zu halten. Es ist nicht dreckig – im Vergleich zu anderen Orten – und hat eine grüne Lunge“, betonte er.

Burghards Stelle soll nun nach dem einmütigen Willen des Rates neu besetzt werden. Mit etwaigen Interessenten sollen Gespräche geführt werden. Die Verwaltung fertigt eine entsprechende Stellenbeschreibung an.

Die Feld- und Forsthüter übernehmen Aufgaben der Gefahrenabwehr und unterstützen dadurch in ihrer Funktion die Arbeit der Ordnungsbehörden und der Polizei.

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