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Gerätehäuser in Repke und Schweimke: Fahrplan für Neubau steht

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Von: Paul Gerlach

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Das Feuerwehrgerätehaus in Repke bei einer Bereisung des Feuerschutzausschusses im Januar 2022.
Beim Feuerwehrgerätehaus in Repke ist bekanntlich ein Neubau vorgesehen. Bei den Planungen geht es Stück für Stück voran. © Gerlach, Paul

Samtgemeinde Hankensbüttel – Die Planung für den Neubau der Gerätehäuser in Schweimke und Repke (das IK berichtete) wird nach und nach vorangetrieben. „Es geht in kleinen Schritten vorwärts“, so Vorsitzender Werner Rodewald (CDU) nun bei der Sitzung des Samtgemeinde-Feuerschutzausschusses.

Die Neubauten habe man jetzt vor der Nase, unterstrich Samtgemeindebürgermeister Henning Evers, die Gespräche würden laufen. „Wir wollen auf die Tube drücken, aber niemanden vergessen.“ Insbesondere die Bedarfe der Feuerwehren sollten beim Prozess berücksichtigt werden. Derzeit werde ein Fahrplan für die beiden Vorhaben entwickelt, die Fachabteilung und das Bauamt im Rathaus hätten sich dazu zusammengesetzt. Patrick Dammann von der Verwaltung erläuterte, was genau dahinter steckt: So sei eine Abstimmung mit der jeweiligen Ortswehr, der Gemeindefeuerwehr und den Bürgermeistern angedacht. Mit dem Kreis und möglichen Architekten habe man sich bereits abgestimmt.

Der angepeilte Zeitraum – und damit der Fahrplan – sei bei Repke und Schweimke analog, so Dammann. Bis zum Jahresende sollen die Standorte endgültig festgelegt und die Kaufverträge für die jeweiligen Grundstücke abgeschlossen sein. Danach geht es an die Planung inklusive Kostenschätzung mit den Architekten, dies soll im ersten Quartal 2023 abgeschlossen werden. Im nächsten Schritt sollen im selben Quartal die Unterlagen beim Kreis eingereicht werden. Bis zur Genehmigung wird es zwei bis drei Monate, also bis ins nächste Quartal, dauern, wird geschätzt. Im Anschluss sollen die Leistungsverzeichnisse erstellt und eingereicht werden, bevor im vierten Quartal das Ganze ausgeschrieben werden kann, so die Hoffnung. „Anfang 2024 sollen im ersten Quartal hoffentlich die Spatenstiche erfolgen“, sagte Dammann.

Schon jetzt ist klar, dass die liquiden Mittel der Samtgemeinde dadurch belastet werden, führte Rathaus-Chef Evers aus. Daher sollen die beiden Maßnahmen zielgenau im Finanzhaushalt eingepflegt werden.

Bei der Sitzung empfahl der Ausschuss einstimmig zwei Grundsatzbeschlüsse in Sachen Feuerwehren an den Samtgemeinderat. Zum einen soll demnach der Erwerb von Grundstücken, auf denen die Samtgemeinde den Neubau von Gerätehäusern plant, künftig ausschließlich durch die Samtgemeinde vorgenommen werden. Entsprechende Grundstücke, die für eine Bebauung vorgesehen sind, sollen sich vollständig im Eigentum der Samtgemeinde befinden. Kooperationen, etwa mit Mitgliedsgemeinden, sollen dadurch aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Diese seien als Partner für eine etwaige Vermittlung und unverbindliche Standortauswahlen stets einzubeziehen. Zum Hintergrund: In der Historie der Errichtung von Gerätehäusern gab und gibt es laut Verwaltung hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse unterschiedliche Konstellationen.

Zum anderen sollen – anders als in der Vergangenheit – bauliche Kombinationslösungen beim Neubau von Gerätehäusern, die nicht mehr den Brand- oder Zivilschutz betreffen (etwa die gleichzeitige Errichtung eines Dorftreffs am selben Standort), generell von den Mitgliedsgemeinden geplant und finanziert werden. Zumal, wenn es um Fördermittel geht. „Der Beschluss ist vollkommen richtig. Bei Einzelfällen sollten wir klären, wie man das genau umsetzt“, sagte Dirk Köllner (CDU).

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