Obernholzer Rat lehnt Antrag der Stadt Wittingen ab / Für Bereich „Sprengelsberg“ in Schweimke soll B-Plan her

Gemeinde beteiligt sich nicht an Kosten für die Ise-Brücke

Die Ise-Brücke bei Wollerstorf muss erneuert werden. Da sie aber im Wittinger Stadtgebiet liegt, will sich die Gemeinde Obernholz nicht an den Kosten beteiligen.
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Die Ise-Brücke bei Wollerstorf muss erneuert werden. Da sie aber im Wittinger Stadtgebiet liegt, will sich die Gemeinde Obernholz nicht an den Kosten beteiligen.

Schweimke – Einstimmigkeit bestimmte die Sitzung des Obernholzer Rates am Montagabend im Schweimker Schützenhaus.

Einen breiten Raum bei der Beratung nahm ein Antrag der Stadt Wittingen ein: Die Gemeinde Obernholz möge sich an den Kosten für den Neubau der Ise-Brücke in der Gemarkung Wollerstorf beteiligen.

Dazu erklärte Bürgermeister Werner Rodewald: „Die Brücke liegt eindeutig in der Gemarkung Wollerstorf und damit im Stadtgebiet Wittingen. Es besteht daher kein Grund und keine Verpflichtung für die Gemeinde Obernholz, sich an den Kosten zu beteiligen.“ Zudem würde eine entsprechende Kostenbeteiligung für lange Zeit die dringend notwendigen Baumaßnahmen in der eigenen Gemeinde behindern. Der dazu einstimmig gefasste Beschluss lautet also folgerichtig: „Der Antrag auf Beteiligung der Gemeinde Obernholz wird abgelehnt.“

Bürgermeister Rodewald berichtete, dass der Hausmeistervertrag für die Reparaturen von Wegen und Straßen inzwischen abgeschlossen wurde.

Ferner informierte Rodewald darüber, dass das Glasfasernetz wohl im dritten Quartal 2021 in Betrieb gehen werde. In der Bürgerfragestunde fragte ein Anlieger der Wierstorfer Dorfstraße an, ob es möglich ist, seine vor dem Haus liegende Fläche (die von der Gemeinde genutzt wird) mit einem hinterliegenden Grundstück (für einen Erweiterungsbau) zu tauschen.

Ferner wurde beschlossen, die momentan geltenden Umsatzsteuerregeln für die Gemeinde um weitere zwei Jahre zu verlängern. Dem Eigentümer des Grundstückes Wentorf 35 wird gestattet, das Grundstück bis zur Straße weiterhin zu benutzen. Der Ankauf einer Teilfläche für die Erweiterung der Steimker Südstraße wurde abgelehnt.

Für den Bereich „Sprengelsberg“ in Schweimke soll ein Bebauungsplan nach dem verkürzten Verfahren aufgestellt werden. Die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen werden im Rahmen des Verfahrens aufgestellt. Außerdem beschloss der Rat, die für die Baumaßnahme benötigte Fläche von 3917 Quadratmetern zu erwerben.

Mit der abschließenden Frage „Wohin mit dem Laub von den Gemeindegrundstücken?“ und den Wünschen für ein besinnliches Weihnachtsfest endete die letzte Sitzung des Jahres.  

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