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Gasheizung soll stärker wärmen

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Warme Atmosphäre erzeugen die Lichter beim Kerzenscheinschwimmen, für wärmeres Wasser soll jetzt eine neue Heizung sorgen. Foto: Archiv

Hagen. Das Heidebad Hagen soll mit einer Gasheizung ausgestattet werden. Der Hankensbütteler Samtgemeinderat beschloss dies einstimmig im nicht öffentlichen Teil während seiner jüngsten Sitzung.

Die Kosten für die Heizung belaufen sich nach ersten Ermittlungen auf rund 8000 Euro, bestätigt der allgemeine Verwaltungsvertreter Dieter Bieber auf IK-Nachfrage.

Von der Samtgemeindeverwaltung sollen nun Kostenangebote für die Gasheizung eingeholt werden. Der Einbau der Heizung wird von der Hankensbütteler Verwaltung als „unumgänglich“ beschrieben. Mit der Wiederinbetriebnahme des Hagener Hallenbades wurden drei Blockheizkraftwerke zur Erzeugung von Strom installiert. Die dabei entstehende Abwärme wird zur Beheizung des Bades genutzt. Laut Verwaltungsvorlage handelte es sich dabei um einen allen Beteiligten bekannten „Felderprobungsversuch“.

Seit ein paar Monaten stehen dem Bad nun noch zwei Blockheizkraftwerke zur Verfügung. Als einer von vielen Vereinen nutzt die Rheuma-Liga das Heidebad, für ihre Übungen benötigen die Gruppen eine Wassertemperatur von 32 Grad Celsius. Diese Wärme kann entweder gar nicht oder nur unter „unwirtschaftlichem Einsatz“ erreicht werden. Im vergangenen Winter fielen die Kurse der Rheuma-Liga daher mehrfach aus. Damit der Betrieb im Heidebad aufrecht erhalten werden kann, ist die Installation einer separaten Gasheizung nötig.

Von Sabine Peter

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