Veranstaltung im Februar mit 2 G

Für Hankau Helau 2022 wird schon geprobt

Elferrat beim Auftritt bei Hankau Helau im Januar 2020.
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Bei Hankau Helau 2022 soll – wie hier mit dem Elferrat im Januar 2020 – in Präsenz auf dem Wiethorn gefeiert werden. Der Bühnenspielverein steckt in den Vorbereitungen und setzt bei der Veranstaltung im Februar auf 2 G.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Die Karnevalszeit ist seit dem 11. November eingeläutet. Angesichts der Corona-Pandemie dürfte es allerorts etwas weniger laut und bunt zugehen, doch mit Abstands- und Hygieneregeln wollen die Narren so sicher wie möglich feiern, Spaß haben und Freude verbreiten. IK-Redakteur Paul Gerlach sprach mit Hendrik Buse, Vorsitzender des Bühnenspielvereins (BSV) Hankensbüttel, wie Hankau Helau 2022 unter Auflagen aussehen kann. Selbst die jüngsten Gäste sollen, wenn möglich, Fasching feiern können. Hankau Helau 2021 war im Februar virtuell gefeiert worden, daher ist die Vorfreude beim BSV nun umso größer, im nächsten Jahr aufs Wiethorn zurückzukehren.

Plant der BSV den Karneval 2022?

Buse: Anfang Oktober haben wir uns bei einer Vorstandssitzung entschieden, Karneval zu feiern, und haben unseren Mitgliedern bei einem anschließenden Klönabend im Quasimodo unsere Entscheidung mitgeteilt und diskutiert.

Wie soll Hankau Helau 2022 stattfinden?

Buse: Plan ist es, die Veranstaltung am 4. und 5. Februar mit der 2 G-Regelung durchzuführen. Allerdings behalten wir uns bei all der Euphorie die Möglichkeit vor, Hankau Helau kurzfristig abzusagen. Denn niemand kann uns heute versichern, dass nicht morgen wieder alles anders ist, und es neue Auflagen gibt. Deshalb müssen wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Wir gehen aber erst einmal fest davon aus, dass in 2022 Karneval gefeiert werden kann, denn auch wir als Verein möchten unseren Besuchern wieder ein Stück Normalität bieten.

Warum 2 G?

Buse: Hankau Helau und Karneval im Allgemeinen bedeutet für uns zusammen lachen, die Freiheit, sich mit den buntesten und schrägsten Kostümen zu verkleiden und darin gesehen zu werden, und die Gemeinschaft, die den Karneval ausmacht. Um all das auch leben und erleben zu können, soll sich jedes unserer Mitglieder und unsere Gäste während der Veranstaltung beim Feiern, Klatschen oder Tanzen – egal ob am Sitzplatz, an der Theke oder beim anschließenden Tanzabend – frei bewegen können. Wir werden dafür ein entsprechendes Hygienekonzept ausarbeiten.

Wird es Kinderfasching geben?

Buse: Das ist bisher unsere schwierigste Herausforderung. Wir stehen in Kontakt mit der Samtgemeinde und dem Landkreis und versuchen ein entsprechendes Konzept auszuarbeiten, damit auch unsere kleinsten Gäste Fasching feiern können. Wahrscheinlich werden wir erst Anfang nächsten Jahres eine Entscheidung dazu treffen können – wenn wir wissen, inwiefern die aktuelle Lage das hergibt. Wir werden aber alles dafür geben, damit die Kinder ausgelassen Fasching feiern können und wollen schon jetzt versprechen, dass es – wenn es denn stattfinden darf – wieder genauso bunt und närrisch wird wie in den letzten Jahren.

Gibt es grundlegende Änderungen bei Hankau Helau?

Buse: Ja und Nein. Allein aufgrund der Pandemie wird es schon diverse kleine Änderungen – vor allem beim Vorverkauf und beim Einlass – geben. Der Kartenvorverkauf wird früher – nämlich schon im Jahr 2021 – starten. Genauere Infos werden wir über alle Kanäle und im IK noch rechtzeitig bekannt geben.

Wird denn schon geprobt?

Buse: Es werden seit einigen Wochen wieder witzige Acts, spektakuläre Tänze und die eine oder andere Gesangseinlage zum Mitgrölen und -schunkeln eingeübt. Man darf gespannt sein. Wir werden auf jeden Fall bereit sein, wenn es 2022 wieder heißt: „Hankau, Helau!“

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