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„Für Einzelfälle finden wir eine Lösung“

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In der Gemeinde Obernholz führt der Weg ins Internet via LTE. Das Internet für das Land will aber bei einigen Bürgern nicht so laufen. Laut Telekom könne es Einzelfälle geben. © dpa

Hankensbüttel. Einigen Internetsurfern in der Samtgemeinde Hankensbüttel fehlt noch die richtige Welle. Sie können nicht wie gewünscht in das weltweite Netz eintauchen. Die Verbindung ist zu schwach. Oder gar nicht da.

Nachdem Ende November verkündet wurde, dass das Breitbandnetz in den Orten der Gemeinde Obernholz, der Gemeinde Dedelstorf und Teilen Wittingens sowie Wesendorfs ausgebaut ist, gibt es nun Probleme.

Während der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend in Wettendorf stand das Thema Breitbandnetz nicht auf der Tagesordnung – und wurde dennoch eines. Ein Bürger aus Schweimke bemängelte in der Einwohnerfragestunde, dass er nicht ins Netz kommt, dass in Obernholz über LTE (Long Term Evolution) über Mobilfunk mit bis zu 7200 Kilobit pro Sekunde funktionieren soll.

In dem ausgebauten Gebiet können die Bürger per LTE oder Kabel ins Netz – wenn es denn funktioniert. Dem Obernholzer Bürgermeister Werner Rodewald ist zu Ohren gekommen, dass das Surfen „manchmal nur stellenweise“ möglich ist. Rodewald nahm ob dieser Angelegenheit gleich am nächsten Morgen Kontakt zu Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel auf. Der sagt: „Wir müssen das von der Telekom klären lässen.“

Sein Mitarbeiter Marc Bludau steht schon in Verbindung mit dem Kommunikationsunternehmen. „Die Telekom ist informiert“, so Bludau. „Die Technik steht“, sagt Telekom-Pressesprecher Dr. Lorenz Steinke. Probleme? „Natürlich kann es immer einzelne Kundenfälle geben“, so Steinke. Aber das Unternehmen will Abhilfe schaffen. „Für die Einzelfälle finden wir eine Lösung“, erklärt der Pressesprecher, „die Kunden mögen gerne auf uns zu kommen“.

Die Gemeinde Obernholz und die Samtgemeinde wollen auch tätig werden. „Wir werden die Anfragen sammeln“, so Gemeindechef Rodewald. Dass die Bürger aus Obernholz über Breitband surfen können, kostest die Gemeinde 35 000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Gebiet auf 500 000 Euro. 87,5 Prozent davon werden vom Land Niedersachsen gefördert.

Von Benjamin Post

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