Windpark Wettendorf: Betreiber muss anderen Lieferanten suchen

Fünf neue Räder in 2013

Fünf weitere Räder sollen im Wettendorfer Windpark aufgestellt werden. Schon im nächsten Jahr sollen sie ans Netz gehen. Foto: Manicke

Wettendorf. Der Wettendorfer Windpark soll im nächsten Jahr um fünf Anlagen wachsen. Das hat jetzt Gerhard Binotsch von der BBB Umwelttechnik GmbH, die den Windpark projektiert hat, auf IK-Anfrage bestätigt.

Die fünf Windräder sind nicht Bestandteil der neuen Planungsrunde des ZGB – für ihre Aufstellung waren die Genehmigungen nach Angaben des Obernholzer Bürgermeister Werner Rodewald „so gut wie durch“. Und eigentlich hätten sie längst stehen sollen, doch die Firma Fuhrländer, die die Anlagen liefern sollte, hat laut Binotsch Insolvenz angemeldet. Damit musste der Betreiber Hydrowind sich nach einem neuen Lieferanten umsehen.

Laut Binotsch sollen nun baugleiche Maschinen eines anderen Herstellers her – mit 100 Metern Nabenhöhe und einem Rotordurchmesser von maximal 103 Metern. Derzeit würden Lieferverträge geprüft. Trotz der Fuhrländer-Insolvenz sei die Wartung des bestehenden Windparks gewährleistet.

Allerdings gab es bei der jüngsten Sitzung des Obernholzer Gemeinderates kritische Anmerkungen hinsichtlich der Befeuerung der Anlagen: Tagelang hatte eins der Lichter im Dunkeln weiß geblinkt, statt auf die sanfte rote Befeuerung umzustellen. Dies zu beheben habe „noch nie so lange gedauert“, hieß es. Die zusätzlichen Windräder sollen laut Binotsch 2013 ans Netz gehen. Allerdings gelte es freilich, die Lieferzeiten der neuen Geschäftspartner abzuwarten.

Von Holger Boden

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