Bauausschuss hofft auf Fördergelder im nächsten Jahr

Friedhof in Emmen: Kapelle soll umgestaltet werden

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Beim Friedhof in Emmen könnte sich womöglich über die Dorfentwicklung einiges tun. 

Emmen – Die Einfriedung des Friedhofes in Emmen soll angefasst werden. Außerdem soll bei der Kapelle der Eingangsbereich umgebaut werden. Zudem ist eine Trennung der Bänke in der Kapelle vorgesehen.

Für den Fall, dass der Planer es zeitlich schafft, den Antrag noch rechtzeitig auszuarbeiten und die Planungen vorzubereiten, soll der Förderantrag über die Dorfentwicklung zum 15. September eingereicht werden – wenn nicht, dann zum 15. September 2020. Das empfahl der Bauausschuss jetzt einstimmig an den Samtgemeinderat.

Letzteres Gremium hatte im Mai beschlossen, die Maßnahme bei der Dorfentwicklung mit der Priorität I zu versehen. „Es wird keine Sanierung und es gibt keine Schäden, aber es ist angedacht“, hatte Bürgermeister Dirk Köllner (CDU) betont.

Im Bauausschuss führte Köllner jetzt aus, dass diese bauliche Veränderung bei der Friedhofskapelle schon seit Langem vorgesehen sei. Auf Nachfrage von Ingrid Wrede (FDP) zu den Kosten sagte Köllner, dass diese bislang nur grob durch den Planer geschätzt worden seien. „Auch haushaltsmäßig sind sie noch nicht erfasst“, ergänzte Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel.

Dirk Köllner, Bürgermeister

Sowohl Köllner als auch Taebel betonten, dass es bei dieser Sache zunächst darum gehe, sich über den Förderantrag womöglich Fördermittel zu sichern und so einen Fuß in die Tür zu bekommen. Vor der Entscheidung über das Stellen des Förderantrages im Samtgemeinderat am 8. August hätte Werner Rodewald (CDU) trotzdem gerne gewusst, was genau in Emmen geplant wird. Denn wenn er erst einmal so beschlossen sei, könne der Antrag nicht mehr geändert werden, so Rodewalds Erfahrung als Obernholzer Bürgermeister. Einen Antrag, dass der Bauausschuss vor dem Samtgemeinderat noch einmal zusammenkommen soll, stellte er aber nicht.

Christiane Fromhagen (CDU), zudem Sprakensehler Bürgermeisterin, betonte, dass man bei der geplanten Neugestaltung der Maseler Ortsdurchfahrt im Zuge der Dorfentwicklung auch noch einiges bei der Maßnahme im Nachhinein habe streichen können.

Der Planer werde versuchen, in Emmen die Höchstpunktzahl beim Bewertungsschema herauszuholen, betonte Köllner. „Bei Streichungen bekommen wir vielleicht Probleme bei den Punkten“, warnte Taebel.

VON PAUL GERLACH

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