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Friedenskurs im Schilderstreit

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Ob den Steinhorstern der Kompromiss reicht, bleibt abzuwarten – vor nicht ganz zwei Jahren mobilisierte der Schilderstreit viele Bürger. Archivfoto: bo

bo Hankensbüttel. Das Bokeler Ortsschild kommt an seinen alten Platz – das ist eins der wesentlichen Ergebnisse der Verkehrsschau am Mittwoch in der Samtgemeinde Hankensbüttel. Eins der großen Themen aus dem seit knapp drei Jahren währenden „Schilderstreit“ wird damit zur Zufriedenheit der Bürger gelöst.

Die Verkehrsschau führte die Vertreter von Kommunen, Polizei und ADAC auch nach Steinhorst, wo es am Bahnhof wohl auf einen Kompromiss hinausläuft. Der Lachteort hatte es mit dem Disput um Tempo 50 in diesem Bereich vor einiger Zeit sogar ins Fernsehen geschafft. Für Freude dürfte in Steinhorst sorgen, dass am Reinhorn wieder eine Tempo-70-Zone eingerichtet wird. Dies war laut Hankensbüttel Bauamtsleiter Heinz Gödecke schon vor dem Termin am Mittwoch klar.

Auch in Hankensbüttel tut sich was: In der Kurve am Galgenberg soll künftig wieder Tempo 70 gelten. Im Bereich der Dunkelampel sollen die Ortstafeln durch Tempo-50-Schilder ersetzt werden. Laut Fachbereichsleiter Michael Funke vom Landkreis Gifhorn soll auch im weiteren Verlauf der Südumgehung im Kurvenbereich Tempo 70 gelten.

Die einst von der Gemeinde Hankensbüttel gehegten Hoffnungen auf ein Tempolimit auf der K7 an der Abfahrt ins Wohngebiet am Hässelmühler Weg werden zwar nicht erfüllt, dafür soll in dem Bereich per durchgezogener Linie das Überholen verboten werden. Und: An vielen Stellen in Hankensbüttel hat die Kommission festgestellt, dass die Regel „Rechts vor Links“ die Schilder ersetzen könnte.

Gödecke wertete die Verkehrsschau als „sehr positiv“ und „sachlich“. Nach den Auseinandersetzungen der letzten Jahre hatte der Landkreis eine „neue Kultur“ in Aussicht gestellt.

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