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Französische Freunde zu Gast

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Präsent zur Begrüßung: Beim Empfang in der Caféteria des Gymnasiums erhielten die französischen Schüler einen Kalender der Schule.

Hankensbüttel. Hankensbüttel und der französische Ort Le Mesnil pflegen seit 25 Jahren ihre Städtepartnerschaft und seit sogar 40 Jahren ihren Schüleraustausch. Diese Freundschaft wird auch weiterhin aufrecht erhalten.

Seit letzter Woche ist eine Gruppe von Acht- und Neuntklässlern des Collège Philippe de Champaigne aus Le Mesnil zu Besuch. Die Schüler und ihre Lehrerinnen Helene Breysse, Marie Claude Michenaud und Chloé Lebreton sind in Gastfamilien untergebracht und haben ein volles Programm.

Seit Dienstag vergangener Woche sind die französischen Freunde in der Samtgemeinde, bereits am nächsten Tag lernten sie den Luftkurort bei einer deutsch-französischen Ralley kennen. Den Donnerstag verbrachten die Gäste aus dem Großraum Paris in Hamburg. Ein Aufenthalt in Helmstedt mit einem Besuch des Grenzlandmuseums standen am Freitag auf dem Plan. Und auch viele der Familien unternahmen am Wochenende verschiedene Aktionen mit ihren Gästen. Gestern empfingen Schulleiter Martin Hille, Organisatorin Margarete Dörr und die Lehrkräfte Indes Radke, Julia Lucker und Harald Witt die Austauschschüler offiziell im Gymnasium, später hieß Hankensbüttels Bürgermeisterin Beate Harms die Gruppe im Bürgerhaus willkommen. Die Vielfältigkeit und Schönheit des Ortes mit seinen vielen Freizeitmöglichkeiten verdeutlichte Ulrich Willier von der Medienwerkstatt Isenhagener Land mit dem Hankensbüttel-Videoclip, der in Zusammenarbeit mit Ira Tolstichin („Madame culture“, wie Willier sie bezeichnete) entstanden war. Und die spendierten Chipstüten zeigten den Franzosen gleich noch, was aus den Kartoffeln der Landwirte im Hankensbütteler Werk von Lorenz Snack World produziert wird.

Beate Harms bedankte sich bei den Lehrern, die den Austausch durch ihr Engagement ermöglichen. Und sie erinnerte daran, dass der Schüleraustausch der Grundstein für die Städtepartnerschaft zwischen Le Mesnil und Hankensbüttel war. Bis kommenden Freitag bleiben die Gäste noch in Hankensbüttel, bevor es wieder zurück in die französische Heimat geht. Heute möchte sich die Gruppe Lüneburg und Uelzen anschauen. Mittwoch nehmen die jungen Franzosen am Unterricht im Gymnasium teil. Außerdem sind noch ein deutsch-französisches Sportturnier und eine Trip nach Goslar für diese Woche geplant, bevor es mit dem Bus zurück geht.

Unterschiede haben die Gäste bereits im Vergleich zu ihrer Heimat festgestellt, sagt Hauptorganisatorin und Lehrerin am Gymnasium, Margarete Dörr. Während es in Frankreich mehrere Gänge aber zumeist nur eine Sache zu essen gibt, sei das Angebot in den deutschen Familien deutlich vielfältiger, schildert sie die Eindrücke der Schüler.

Von Sabine Peter 

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