Eine Resolution an die Landesregierung

Fraktion Pro Hankensbüttel will Druck auf Politik erhöhen

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Im August ergoss sich das Öl-Wasser-Gemisch wie ein kleiner Bach aus der defekten Leitung in den Graben neben dem Kreisel an der K 7 bei Hankensbüttel.

Samtgemeinde Hankensbüttel – Die Fraktion im Samtgemeinderat, Pro Hankensbüttel, bestehend aus Abgeordneten von SPD, Grünen, Wähler Gemeinschaft und FDP, will im kommenden Rat eine Resolution an die niedersächsische Landesregierung und das Landesparlament auf den Weg bringen.

Damit soll der Druck auf die politisch Verantwortlichen erhöht werden, erklärt der stellvertretende Sprecher Peter Dietz.

Die Abgeordneten zeigen sich besorgt angesichts der Häufung von unkontrolliertem Austritt von erdölhaltigen Flüssigkeiten wegen defekter Leitungen im Raum der Samtgemeinde. Es sei nicht auszuschließen, dass Erdreich und Grundwasser nicht zuletzt auch im Trinkwasserschutzgebiet verunreinigt würden.

Um sicher zu stellen, dass die Gesundheit der hiesigen Bevölkerung und auch die der nachfolgenden Generation nicht geschädigt werde, appellieren sie an den Gesetzgeber, Regelungen zu treffen, damit die erdölfördernden Unternehmen einer strikteren staatlichen Kontrolle unterstellt werden.

Offensichtlich hätten die bestehenden Kontrollmechanismen in zahlreichen Fällen nicht nur im Landkreis Gifhorn versagt, meint die Fraktion.

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