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Feuer in ehemaliger Kaserne

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Mitglieder der Jugendfeuerwehr spielen die Eingeschlossen. Der Kunstrauch sorgte für echte Übungsbedingungen.

Dedelstorf. 80 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Isenbüttel und der 3. Löschzug der Kreisfeuerwehr Celle rückten am Freitagabend zu einer Feuerschutzübung in der ehemaligen Kaserne Dedelstorf aus.

Mit vereinter Kraft retteten die Männer und Frauen unter Atemschutz Obdachlose und Kinder aus einem brennenden Haus und löschten zwei Gebäude. Außerdem wurden vorbeugende Maßnahmen zum Schutz von Menschenleben sowie Hab und Gut trainiert.

Andreas Schmidt, Pressesprecher des Waldbrandlöschzuges der Gemeindefeuerwehr Isenbüttel, äußerte: „Wir nutzen die ehemalige Kaserne nach Rücksprache mit den Verantwortlichen, die uns Grünes Licht gaben, für eine gemeinsame Feuerschutzübung mit unseren befreundeten Kameraden aus dem Landkreis Celle. Wir wollen dabei jeweils im Verbund unsere Einsatzkraft optimieren.“ Sein Amtskollege Olaf Rebmann vom 3. Löschzug der Kreisfeuerwehr Celle fügte hinzu: „In der Kaserne haben wir reale Voraussetzungen und können ohne Belästigung Dritter ungestört unsere Übungen fahren.“

Die Ehrenamtlichen aus Celle rückten mit 38 Brandschützer aus diversen Ortsfeuerwehren an. In den Einsatz virtuell eingebunden war auch der DRK-Bereitschaftsdienst Isenhagener Land, der die Einsatzkräfte unter anderem mit Essen und Trinken logistisch versorgte und sich um mögliche Verletzte kümmerte.

Rebmann und Schmidt erklärten, dass freundschaftliche Verbindungen diese Übung ins Leben riefen. Und da sich die Kaserne von den jeweiligen Entfernungen für beide Wehren als ideal anbot, nutzten die Initiatoren diese Möglichkeit. Gegen 22 Uhr waren beide Löschzüge wieder in ihren Gerätehäusern. Zuvor tauschten die Kameraden die Manöverkritik aus.

Von Thomas Frankewitsch

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