Bauabschnitt an Uelzener Straße ist Teil eines 2-Millionen-Pakets

Fast fertig: Arbeiten am Regenrückhaltebecken in Hankensbüttel bald abgeschlossen 

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An der Uelzener Straße in Hankensbüttel sind die Arbeiten am Regenrückhaltebecken fast abgeschlossen. Der Wasserverband Gifhorn nimmt nun die Erneuerung von Kanälen in weiteren Straßen in Angriff. Insgesamt werden knapp 2,1 Millionen Euro investiert, teilt Carmen Otten, Leiterin der Abteilung Netzbetrieb, mit.

Hankensbüttel – Schutz gegen Überschwemmungen soll her: Die Uelzener Straße in Hankensbüttel ist angesichts der Wassermassen, die sich dort bei Starkregen-Ereignissen entlangwälzen, bekanntlich ein Knackpunkt im Ort. Doch die Straße soll bei Hochwasser entlastet werden.

Vor drei Wochen hatte der Wasserverband Gifhorn mit dem Bau eines Regenrückhaltebecken am Ortsausgang begonnen. Die Arbeiten sind nun so gut wie abgeschlossen.

„Es ist fast fertig“, sagte gestern Carmen Otten, Leiterin der Abteilung Netzbetrieb beim Wasserverband, auf IK-Anfrage. Man liege bei den Arbeiten in den letzen Zügen. Denn parallel zu den Erdarbeiten an der Uelzener Straße wurde an der Straße Am Thorenkamp auch schon die Trinkwasserleitung angegangen. Zum Teil wurde laut Otten bei geschlossener Straßendecke gearbeitet, zum Teil musste dieser aber auch geöffnet werden, wie auf der Westseite deutlich zu erkennen ist.

Das Regenrückhaltebecken wird nun noch an die Kanalisation angeknüpft und so mit dem bestehenden System verbunden. Bei Regen kann das Wasser somit nun zwischengespeichert werden: Bei Extremereignissen wird das Oberflächenwässer gesammelt und nach und nach in die Kanalisation abgeleitet, erläutert Otten den Prozess.

Nach dem Thorenkamp geht es bei der geplanten Erneuerung der maroden Kanalisation im Anschluss in der Straße Fahrenkamp weiter. Stettiner Straße und dann die Danziger Straße folgen auch noch. Die Trinkwasserleitung werde dabei mitverlegt, so Otten – „manchmal vorweg, manchmal im Nachhinein“. Insgesamt werden sich diese Arbeiten – jeweils unter Vollsperrung der Straßen – demnach bis in den Mai 2020 ziehen.

Der Wasserverband investiert insgesamt knapp 2,1 Millionen Euro – ohne die Nebenkosten. Die Anlieger werden vorab über die jeweiligen Bauabschnitte informiert. Für Rettungs- oder etwa Pflegedienst-Fahrzeuge bleibt die Befahrbarkeit gewährleistet.

Dass es in Hankensbüttel und den umliegenden Orten, die ebenfalls am Wasserwerk hängen, am Sonntagabend eine halbe Stunde lang kein Wasser gab, lag laut Otten an einer „kurzen Störung“ bei der Stromversorgung. Diese habe man aber schnell wieder beheben können.

VON PAUL GERLACH

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