Von Fair Trade bis zum Dinkelkissen

Zwei Tage Frühlingsmarkt im Otter-Zentrum lockt zahlreiche Besucher nach Hankensbüttel

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Das vielfältige Angebot der Aussteller lockte am Wochenende viele Gäste nach Hankensbüttel.

Hankensbüttel. Vom biologisch abbaubaren Kaugummi bis zur handgemachten Seife gab es fast alles auf dem Frühlingsmarkt im Hankensbütteler Otter-Zentrum.

An zwei Tagen hatten die Besucher die Gelegenheit, sich nicht nur mit österlichen Dekorationssachen oder essbaren Spezialitäten aus der Region zu versorgen, sondern auch Kunsthandwerkern bei der Arbeit zuzusehen.

Bauernmalerin Ursula Bartels etwa aus Nienburg gab live einen Einblick in die Kunst des feinen Bemalens unter anderem von Eiern, und auch andere Aussteller erklärten gerne, was und wie sie arbeiten. Einige von ihnen sind schon seit vielen Jahren Stammgäste an immer demselben Platz, andere waren erstmals dabei. „Vor allem die Stammgäste haben auch ihr Publikum“, stellte Organisatorin Manuela Harstick fest. Neu dabei waren unter anderem fair gehandelte Sachen oder handgefertigte Waren von einem Sattler aus Lüchow-Dannenberg. Bunte Osterfiguren und tierische Kollegen vom Bauernhof standen da neben kunstvoll gefertigten Lampenschirmen oder diverse Arten von Meersalz, Dinkelspelzkissen oder Patchworkarbeiten. Rechtzeitig vor dem Osterfest gab es natürlich auch etliches an Osterdekoration oder das ein oder andere Geschenk für das Osternest.

Auch für Kinder war gesorgt. Osternester basteln oder Holzfiguren anmalen, nachdem man sie geschliffen hatte, viele kleine Handwerker legten an den beiden Tagen selber Hand an. Dafür standen auch Naturmaterialien wie Muscheln, Rinde oder Holz bereit. Und unter den Gästen gab es Glückspilze. Den Hauptpreis des Sonnabends, einen Präsentkorb mit fair gehandelten Gütern, darunter Honig und zwei Freikarten für das Otter-Zentrum, erhielt genau dieselbe Familie, die schon die Weihnachtsgans bei der letzten Tombola erhalten hatte.

Der Tombolaerlös ging dagegen an das Otter-Zentrum, die Preise waren alle von Unternehmen aus der Region gespendet worden, sagte Organisatorin Harstick, die zufrieden war. „Wir schauen immer zu, dass der Frühlingsmarkt so zwei Wochen vor Ostern stattfinden kann. Im letzten Jahr war es ja noch lange kalt“, erinnerte sie sich. Denn ein Termin vor Ostern ist obligatorisch, sonst wären die österlichen Artikel und die Osternester unpassend, meinte sie. Anderes dagegen war zeitlos oder kann für das ganze Jahr gebraucht werden. Dazu gehörten auch Fledermauskästen, Vogelhäuschen oder Insektenhotels.

Von Burkhard Ohse

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