Geschäft zählt zum Lebensmitteleinzelhandel

Chipswerk Hankensbüttel: Fabrikverkauf ist auch im harten Lockdown möglich

Chipswerk in Hankensbüttel darf der Fabrikverkauf weiterhin laufen.
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Am Chipswerk in Hankensbüttel darf der Fabrikverkauf weiterhin laufen: Das Geschäft zählt zum Lebensmitteleinzelhandel und bleibt daher auch im harten Lockdown offen.
  • Paul Gerlach
    vonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Im harten Lockdown mussten und müssen viele Geschäfte – wie schon im Frühjahr – ihre Türen gezwungenermaßen schließen.

Was auf den ersten Blick vielleicht manchen verwundert: Der Fabrikverkauf am Hankensbütteler Chipswerk von Lorenz Snack-World zählt nicht dazu. Denn er gehört mit zum Lebensmitteleinzelhandel und dient damit – gerade in Krisenzeiten – der Versorgung der Bevölkerung.

Ein Bürger aus Emmen hatte mit Blick auf den geöffneten Laden die Büros von Ministerpräsident Stephan Weil, von der niedersächsischen Sozialministerin Carola Reimann, von mehreren Landtagsabgeordneten und Landrat Dr. Andreas Ebel per Mail angeschrieben. Es stelle sich die Frage, warum in Hankensbüttel weiterhin Chips & Co. verkauft werden dürfen.

Als Süßwarenfachgeschäft, worunter der Fabrikladen geführt wird, kann der Laden in Hankensbüttel – gemäß der neuen Corona-Schutzverordnungen des Landes – geöffnet bleiben, bestätigte Kathrin Urbach, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Lorenz Snack-World, dem IK. Gerade in Lockdown-Zeiten solle mit den Produkten ein Beitrag dazu geleistet werden, den Menschen „ein wenig Normalität und Lebensfreude“ zu geben.

Bis heute gebe es keine Infektionsketten an den Lorenz-Standorten, so Urbach. Dazu trage auch ein umfassendes Hygienekonzept im Fabrikladen in Hankensbüttel bei, wozu etwa eine Mund-Nasenschutz-Pflicht oder auch ein Limit der Personenzahl im Geschäft zählen.

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