Themenpfad mit Wolf, Luchs & Co.

Erweiterung in 2020: Otter-Zentrum will mit Mauswiesel-Gehege beginnen

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Bei der geplanten Erweiterung des Hankensbütteler Otter-Zentrums soll ein Themenpfad angelegt werden.

Hankensbüttel – Beim Hankensbütteler Otter-Zentrum konkretisieren sich die Planungen für die Erweiterung im nächsten Jahr. In das erste Gehege soll das Mauswiesel einziehen.

Außerdem soll ein Themenpfad angelegt werden, der den Besuchern Informationen zu Wildkatze, Wolf, Luchs, Marderhund und Waschbär vermittelt.

Laut Otter-Zentrum-Chef Dr. Oskar Kölsch soll Ende 2019 der Bebauungsplan weitergeführt werden. Der Flächennutzungsplan war bereits geändert worden (das IK berichtete). Für die Teileinziehung des Bohldammes war bekanntlich ein Vertrag mit der Gemeinde Hankensbüttel unterzeichnet worden. Der vorgesehene Flächentausch in diesem Zuge soll laut Kölsch Ende 2019 oder Anfang 2020 erfolgen. Das Waldgelände wird dann von einem Fuß- und Radweg umschlossen werden.

In dem etwa zwei Hektar großen Waldstück wird nach den Planungen ein Themenpfad angelegt: Er wird fünf Stationen umfassen und auf 300 Metern Länge die fünf genannten Wildtierarten, die alle im Wald leben, veranschaulichen. Jede Tierart soll durch eine lebensgroße Holzskulptur dargestellt werden, und in einer Schutzhütte sollen sich die Interessierten zu den jeweiligen Tierarten informieren können.

Außerdem wird für 2020 das erste Gehege in der Erweiterungsfläche geplant. „Das Mauswiesel-Gehege wird als erstes Gehege im Wald errichtet“, blickt Kölsch voraus. Für den Themenpfad seien erste Förderanträge gestellt worden, die Finanzierung sehe gut aus.

So könnten Leader-Mittel fließen. Die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Isenhagener Land hatten das Projekt der Aktion Fischotterschutz begrüßt. Diese kann nun den nächsten Schritt gehen und beim Landkreis Gifhorn sowie beim Amt für regionale Landesentwicklung die Unterlagen zur förderrechtlichen Bewilligung einreichen.

Bei der Aktion Fischotterschutz ist man angesichts dieser Entwicklungen guter Dinge, was die Erweiterungspläne angeht.

VON PAUL GERLACH

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