1. az-online.de
  2. Isenhagener Land
  3. Hankensbüttel

Der erste Tag in der neuen Behausung

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Einer der Minke traut sich aus seiner Behausung. © Peter

spe Hankensbüttel. Kalt ist es zwar noch, die Winterpause im Hankensbütteler Otter-Zentrum ging gestern dennoch zuende. Der Tag des Startes in die neue Saison war zugleich auch der Tag des Einzuges der Minke in das neue Gehege. Die Moorlandschaft für die Nerze und ihre amerikanischen Vetter, die Minke, ist zwar noch nicht ganz fertig, zum Einzug hat es aber schon gereicht.

Das neue Gehege ist für sechs Minke vorgesehen, die abgetrennt von den Nerzen leben sollen. Von letzteren werden vermutlich ein Männchen und ein Weibchen einziehen. Von der Forschungsstation ging es gestern in die große Moorwelt, etwas schüchtern waren die Minke noch bei der Erkundung. Die Besucher, die gestern im Otter-Zentrum waren, bekamen die Tiere mit ein wenig Geduld aber schon zu Gesicht. Einen Namen haben die flinken Vierbeiner noch nicht. Ihre Pfleger werden allerdings nicht sehr lange brauchen, um sie anhand ihres Charakters und ihrem weißen Fell am Kinn auseinander halten zu können. Die Minke vertilgen Krebse, Frösche oder auch Mäuse.

Der Frost hat die Arbeiten in den vergangenen Wochen nicht leichter gemacht. So liegen in dem Bereich, das später ein Moorbecken werden soll, die Torfstücke auf gefrorenem Untergrund. Derweil wird nur wenige Meter weiter im Informationshäuschen gewerkelt. Eine Etage tiefer befindet sich bereits Wasser in einem Graben, den die Besucher durch Glasfenster hindurch sehen können. Im Wasser vor der Scheibe werden die putzigen Vierbeiner schwimmen und damit dem Beobachter eine andere Perspektive ihrer Lebensart geben. Das Wasser kommt aus einer Zisterne. Die Torfstücke wurden nach altem Handwerk gestochen, kleine Wurzeln und Gewächse sind bei näherem Hinsehen erkennbar.

Auch interessant

Kommentare