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Entwurf mit Klärungsbedarf

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Das Dach ist neu, Mängel gibt es am Haus der Gemeinde trotzdem noch. Ein Entwurf zur künftigen Nutzung liegt vor. Foto: Schimpf

Steinhorst. Dem Rat der Gemeinde Steinhorst liegt ein Nutzungs- und Betriebskonzept für das Haus der Gemeinde vor.

Bei dem Konzept handele es sich bisher aber nur um einen Entwurf, wie Bürgermeister Wilhelm Hasselmann während der letzten Ratssitzung dieser Legislaturperiode am Montagabend erklärte.

Da es sich bei dem erarbeiteten Konzept bisher um einen noch nicht fertigen Entwurf handelt, müsse die Öffentlichkeit noch auf die genauen Planungen für das geschichsträchtige Gebäude warten. Deutlich wurde während der Ratssitzung, dass die Gemeinde auch nach der Dachsanierung mit dem baulichen Zustand des Hauses der Gemeinde alles andere als zufrieden ist.

„Es gibt doch mehr Probleme im Haus“, fand Hasselmann. Von außen dringe an manchen Stellen Feuchtigkeit ins Mauerwerk, was erhebliche Wasserschäden verursache. Aufgrund dieser Problematik solle noch ein Vor-Ort-Termin folgen.

Die Gemeinde will sich in naher Zukunft mit der Celler Kulturwissenschaftlerin Dr. Andrea Hoffmann, die am Nutzungskonzept für das Haus arbeitet, und dem beauftragten Architekten Karsten Stumpf an einen Tisch setzen, um über bauliche Mängel und das Nutzungskonzept zu sprechen. Karsten Singer (CDU) unterstrich, dass der vorliegende Entwurf schnell mit den beiden Experten gestaltet werden sollte.

Die Erstellung des Nutzungskonzeptes für das Haus der Gemeinde ist laut dem Bürgermeister finanziell gesichert. Das Gebäude zählt zu den wenigen erhaltenen Bauten des Architekten Heinrich Tessenow in Niedersachsen und hat eine bewegte Nutzungsgeschichte hinter sich.

Ein weiterer Punkt ist die Suche nach einem Betreiber für das Haus, wenn ein fertiges Nutzungskonzept steht. Und auch das kostet Geld. Das Architekturbüro Stumpf und die Kulturwissenschaftlerin wollen beim Einholen von Fördergeldern und bei der Suche nach einem Betreiber für das Haus helfen. Wilhelm Lederer (SPD) betonte, dass die Finanzierung zum Schluss nicht an der Gemeinde Steinhorst hängen bleiben dürfe.

Von Sabine Peter

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