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Emmen: Weihnachtstanz lockt zahlreiche Gäste ins Gasthaus Pasemann

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Von: Burkhard Ohse

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Gut besucht: Zahlreiche Gäste feierten beim Weihnachtstanz in Emmen.
Gut besucht: Zahlreiche Gäste feierten beim Weihnachtstanz in Emmen. © Ohse, Burkhard

Emmen – Auch eine zweijährige Zwangspause aufgrund der Pandemie kann die jahrzehntealte Tradition des Weihnachtstanzes im Gasthaus Pasemann nicht beenden, die schon von den Urgroßeltern des heutigen Publikums gepflegt wurde. Ein genaues Jahr der Entstehung ist nicht überliefert. Am Sonntagabend, 25. Dezember. strömten die Gäste wie in alten Zeiten aus dem gesamten Landkreis und darüber hinaus herbei, um ordentlich zu feiern und sich frohe Weihnachten zu wünschen.

Viele neue Gesichter waren zu sehen, „nachgewachsen“ in den letzten beiden Jahren. Aber auch diejenigen, die den Weihnachtstanz bereits vor einigen Jahren regelmäßig frequentierten und daher schon ein paar Jährchen älter geworden sind, waren gekommen. Vorbereitet war alles. Eine umfassende Getränkeauswahl trug zur Feierlaune bei – die Glasbehältersammler hatten alle Hände voll zu tun und schleppten Korb um Korb mit benutzten Gläsern zur Wiederverwendung.

Das Partyvolk genoss derweil die Musik und hottete zu den Klängen der Gruppe Schampus ab. Die Musiker aus dem Nachbarkreis Celle mit Manfred Peters am Schlagzeug, Armin Guse am Bass, Roland Schott am Keyboard, Martin Wübbolt an der Gitarre und Frontfrau Claudia Vernaleken, außerdem alle mit Gesang dabei, hauten wie versprochen live in die Tasten, griffen in die Saiten und sangen selbst. Dabei war alles im Gepäck, von Rock-Musik, Tina Turner, Roger Whittaker, Abba oder Roland Kaiser bis zu modernen Charts – alles wohlbekanntes Liedgut, das frisch im eigenen Stil präsentiert wurde. Zudem wurden etliche Frauen besungen, von Olivia über Pocahontas bis zu Anna-Lena, wobei hier nicht die Außenministerin gemeint war, wie alle textsicheren Gäste wussten, die sich musikalisch gut vorbereitet hatten und nach den Weihnachtsliedern vom Abend zuvor auch noch andere Texte kannten. Die Bandbreite reichte außerdem von „Cotton Eye Joe“ zu Rio Reisers „König von Deutschland“, und zu vielen Hits entdeckten zusätzliche Gäste die Tanzlust und strömten auf die Tanzfläche. Die wenigen, aber geschickten Paartänzer suchten sich die Lücken, die sie zumeist am Rand des Partyvolks fanden und legten flotte Sohlen als Duos aufs Parkett.

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