Atemschutzgeräteträger meistern simulierten Gebäudebrand mit drei vermissten Personen

Emmen: Übungseinsatz unter erschwerten Bedingungen

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Selbst erfahrene Feuerwehrleute konnten beim Ausbildungstag für die Atemschutzgeräteträger in Emmen wichtige Erkenntnisse für sich mitnehmen. Die Übung erwies sich als Herausforderung.

red Emmen. 40 Atemschutzgeräteträger aller Feuerwehren der Samtgemeinde Hankensbüttel nahmen jetzt an einem Ausbildungstag in Emmen teil.

Der Übungstag wurde in mehrere Module eingeteilt. Nach einer theoretischen Einweisung wurden die Übungsteilnehmer in der Personensuche, dem Öffnen von Türen sowie im richtigen Einsatz des Hohlstrahlrohrs geschult. Bei dem Übungseinsatz zum Abschluss in einem leerstehenden landwirtschaftlichen Gebäude mussten die Feuerwehrleute die Lage „Gebäudebrand mit drei vermissten Personen“ meistern.

Fünf Trupps waren zeitweise gleichzeitig im Einsatz und mussten die vernebelten Räume nach den vermissten Personen durchsuchen. Außerdem mussten sie den Brandherd ausfindig machen und bekämpfen. Dabei war es wichtig, stets auf die Eigensicherung zu achten. Ferner wurden die Übungsteilnehmer durch ein abgesetztes „Mayday“ eines eingesetzten Trupps gefordert und mussten ihre Kameraden aus dem Gebäude retten.

Im Vordergrund stand neben der Eigensicherung noch der Umgang mit dem vorhandenen Material wie der Rettungshaube oder der Rettungsschlinge. Diese zeigte sich speziell bei der Rettung einer schweren Rettungspuppe aus dem Keller als probates Mittel. Alle Teilnehmer meisterten ihre Aufgaben sehr gut, aber selbst für erfahrene Feuerwehrleute gab es einige wichtige Lerneffekte.

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