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Einsatz der Kreisfeuerwehren

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Übungen des Einsatzes wurde anhand von Plänen vorgenommen.
Übungen des Einsatzes wurde anhand von Plänen vorgenommen.

Steinhorst. Während die Ehrengäste mit den ehemaligen Führungskräften und der derzeitigen Spitze der Kreisfeuerwehr nach einem Informationsaustausch am gestrigen Sonntagmorgen das Schulmuseum Steinhorst besichtigten, absolvierten 131 Löschkräfte aus sechs Samtgemeinden die Funk- und Fahrübung, die alle drei Jahre veranstaltet wird.

„Es sind insgesamt zehn Züge mit 25 Fahrzeugen im Einsatz“, berichtete Gastgeber und Gemeindebrandmeister Percy Pfeiff. Vor Ort am Gerätehaus in Hankensbüttel und auf dem ehemaligen Kasernengelände in Dedelstorf waren die Feuerwehrleute aus den Samtgemeinden Wrestedt, Eschede, Unterlüß, Suderburg, Bodenteich und Hankensbüttel, aus den Landkreisen Uelzen, Celle und Gifhorn unterwegs, um die Übungsziele abzuarbeiten. „Wir üben heute Kolonnenfahrten, Fahren nach Koordinaten, Abwicklung Funkverkehr und Orientierung an verschiedenen Löschwasserannahmestellen“, zählte Pfeiff auf. Dazu kamen neu in diesem Jahr Lagebeurteilung, Absetzen von Lagemeldungen und Einsatzdokumentation, sagte der Gemeindebrandmeister.

Unterschiedliche Einsatzszenarien wurden dabei durchgesprochen, und dazu gehörten brennende Häuser und Explosionen bei Gewerbeobjekten, bei denen sich die Einsatzkräfte anhand von Fotos und Plänen orientieren mussten. „Zudem geht es darum, dass die Wasserentnahmestellen in der Region bekannt sind“, führte Pfeiff aus.

Während es vor dem Gerätehaus Hankensbüttel um Waldbrände und Wasserentnahmestellen ging, wurde in Dedelstorf, wo unter anderem der stellvertretende Gemeindebrandmeister Frank Imort wartete, vor allem die Lagemeldung geübt. „Die Löschkräfte müssen anhand der Bilder die Gefahren erkennen und sehen, was gemeldet werden muss. Wir haben hier zwei Stationen besetzt, plus eine in Reserve, falls mehr als zwei Züge zur selben Zeit ankommen“, berichtete Imort. Denn die Züge waren auch in Schweimke, Sprakensehl und Emmen unterwegs. An diesen Orten wurden Windenergieanlagen, Wassertanks und die Biogasanlage angesteuert und aus Feuerwehrsicht unter die Lupe genommen.

Nach dem Ende der Übung gab es ein gemeinsames Mittagessen im Gerätehaus in Hankensbüttel. Dort servierte die Ortswehr Steinhorst Erbsensuppe aus der Feldküche. Die Führungskräfte werden die Ergebnisse der Übung am Dienstag im Hankensbüttler Feuerwehrgerätehaus besprechen. Nach rund 25 Jahren fand diese Übung erstmals wieder im Landkreis Gifhorn statt. Die nächste Funk- und Fahrübung wird in drei Jahren in Unterlüß veranstaltet.

Von Burkhard Ohse

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