Hankensbüttel: Morsche Äste und Bäume im Lönswald und am Mahnmal sind Gefahr für Fußgänger

Durchforsten für die Sicherheit

Sönke Hogreve (Vordergrund) zeigt den Ausschussmitgliedern im Lönswald absterbende Bäume und morsche Äste, die beseitigt werden müssen, um die Sicherheit für Fußgänger zu gewährleisten. Foto: Manicke

Hankensbüttel. Etliche Bäume sind abgestorben und herabstürzende Äste könnten eine Gefahr darstellen: Es müsse dringend etwas getan werden, mahnte Sönke Hogreve, Mitarbeiter der Forstbetriebsgemeinschaft, während der Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Hankensbüttel im Bürgerhaus.

Die Rede ist vom Lönswald (südlich des Lönsweges/Hohe Luft) und der Waldfläche am Mahnmal. Etliche Bäume, so der Forstfachmann, stellten bereits eine Gefahr für Fußgänger dar. Bei einer Standsicherheitsüberprüfung hatte Hogreve festgestellt, dass die Wälder dringend durchforstet werden sollten, denn er habe viel Totholz entdeckt.

Durch den Lönswald, der ein Erholungswald für die Hankensbütteler und ihre Gäste sei, führten viele Wanderwege. Um eine Gefährdung der Fußgänger durch herabstürzende Äste oder umfallende Bäume zu vermeiden, empfahl Hogreve, eine leichte Durchforstung durchzuführen.

Absterbende Bäume direkt im Wald will man stehen lassen, die an den Wanderwegen sollen gefällt werden. Dem Votum des Forstfachmannes schloss sich der Ausschuss, der unter dem Vorsitz von Rainer Nuth (SPD) tagte, einstimmig an. Bei einem anschließenden Streifzug durch den Lönswald erläuterte Hogreve den Ausschussmitgliedern

Auch im Wald am Mahnmahl, so Hogreve, müssten absterbende Eichen gefällt werden. Außerdem sollen schwächere Eichen aus dem Bestand genommen werden, damit die anderen Bäume mehr Platz zum Wachsen haben.

Hogreve geht davon aus, dass rund 20 Festmeter Holz beim Durchforsten zusammen kommen. Hauptsächlich handele es sich dabei um Brennholz, das verkauft werden soll, so dass die Maßnahmen mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden könnten.

Von Walter Manicke

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