„Die Jugendlichen machen es gerne“

DLRG Hankensbüttel-Wittingen: Erstmals Basisausbildung am Tankumsee

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Alles okay: Zur Basisausbildung Wasserrettungsdienst am Tankumsee gehörte auch Schnorcheltauchen.

Hankensbüttel / Isenbüttel – Gut 20 Mitglieder der DLRG Hankensbüttel-Wittingen rund um Wachführer Tobias Tretschok sorgten jetzt wieder eine Woche lang für die Sicherheit der Badegäste am Tankumsee. Parallel wurde eine Menge für ihre Ausbildung getan.

Die Wachtätigkeit der DLRG-Mitglieder am Tankumsee erfolgt ehrenamtlich.

Die Ausbildung zum Wasserretter besteht aus einer Basisausbildung, verschiedenen Aufbaumodulen und einer Prüfung. Die Basisausbildung findet aufgrund einer Änderung in der Prüfungsordnung nun innerhalb der einzelnen DLRG-Ortsgruppen statt. So wurde in diesem Jahr erstmals eine Basisausbildung Wasserrettungsdienst von der DLRG Hankensbüttel-Wittingen am Tankumsee orgainisiert. „Sonst lief das über offizielle Lehrgänge“, erläutert die Vorsitzende Antje Krummel auf IK-Anfrage. Jetzt werde das Ganze in den Ortsgruppen organisiert, was natürlich Zeit für die Koordination und Vorbereitung bindet. „Da probieren wir noch aus und müssen uns reinfinden.“

Sechs junge Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer setzten sich in der Woche theoretisch und mit praktischen Übungen mit zahlreichen Inhalten rund um das Thema Wasserrettungsdienst auseinander. Dazu gehörten das geschickte Verknoten von Leinenmaterial oder Infos darüber, wie Unwetter entstehen und woran ein nahendes Unwetter zu erkennen ist. Die jungen Leute lernten die Rechte und Pflichten eines Wasserretters kennen, übten das Schnorcheltauchen, wiederholten ihr Erste-Hilfe-Wissen und setzten sich mit den Gefahren verschiedener Gewässer auseinander. Natürlich durften die Anwärter auch den bereits ausgebildeten Wasserrettern über die Schulter schauen.

Neben der Basisausbildung organisierten die Einsatzkräfte auch eine Ferienspaßaktion für Kinder, bei der sie ihnen einen Einblick in die Arbeit eines Rettungsschwimmers gaben und über die Baderegeln informieren.

Über allem stand aber die Sicherheit der Badegäste und Wassersportler, weswegen die Einsatzkräfte täglich von 10 bis mindestens 18 Uhr am Strand unterwegs waren, Fragen beantworteten, aufklärten und kleinere Verletzungen versorgten. „Die Jugendlichen machen das gerne – und zwar ehrenamtlich“, betont Krummel. Dabei herrsche stets eine „schöne Atmosphäre“. Wenn das Wetter nicht so gut sei, werde Ausbildung gemacht. Abends werde gemeinsam gegessen, das stärke den Zusammenhalt in der Truppe. „Es ist eine Kombination aus Ehrenamt und Vergnügen“, so Krummel.

VON PAUL GERLACH

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