Ortsbegehung des Bauausschusses an der Karl-Söhle-Schule

Desolate Sportanlagen an der KSS in Hankensbüttel

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Der Bauausschuss der Samtgemeinde Hankensbüttel begutachtet die desolate Sprunggrube der Karl-Söhle-Schule. 

Hankensbüttel. Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Bau (Bauausschuss genannt) der Samtgemeinde Hankensbüttel standen am Dienstagnachmittag weitreichende Entscheidungen für die Karl-Söhle-Schule (KSS) in Hankensbüttel auf der Tagesordnung.

Dazu war eine Begehung geplant, und so machte sich der Bauausschuss auf den Weg zur KSS. Thomas Sordel, Ratsherr in der Samtgemeinde sowie in der Gemeinde Hankensbüttel, zeigte den anderen Ausschussmitgliedern eine Zuschrift. In dieser weisen sowohl die Elternschaft als auch die Schulleitung auf erhebliche Mängel an der Sportanlage der KSS hin. Sie befinde sich in einem desolaten Zustand, so dass die Bundesjugendspiele in diesem Jahr nicht durchgeführt werden können.

Fakt ist, dass die Sprunggrube samt Anlaufbahn erhebliche Löcher aufweist. Zudem ist der Sand in eben jener Sprunggrube nicht mehr ausreichend vorhanden. Auch das Absprungbrett lässt zu wünschen übrig. Die Laufbahn befindet sich ebenfalls in einem nicht mehr für den sportlichen Gebrauch angemessenem Zustand und muss dringend erneuert werden.

Werner Rodewald, Beigeordneter im Samtgemeinderat und Bürgermeister von Oberholz, nannte die Situation, in der sich der Bauausschuss befinde, einen Skandal. Demnach wurde dieser erst vor Ort und in aller Öffentlichkeit über die desolaten Zustände der kleinen Sportanlage informiert. Die Rektorin der KSS, Christina Schulze, betonte, dass die Schule bereits im September 2017 eine Mängelliste an die Verwaltung der Samtgemeinde gegeben habe und bisher nichts geschehen sei. Zudem ergänzte Eckhard Hofmann vom Bauamt der Samtgemeinde, dass bereits ein Angebot eingeholt wurde, das die Sanierungsarbeiten mit 20 000 Euro beziffere. Bauamtsleiter Heinz Gödecke zeigte sich überrascht davon und betonte, dass ihm die Prioritätenliste nicht bekannt sei.

Abschließend überzeugte sich der Bauausschuss von den Sanierungsmaßnahmen in der Turn- und Gymnastikhalle der KSS. Hier wurde unter anderem die Decke komplett mit 20 Zentimeter starker Dämmung erneuert. Außerdem bekam sie auch noch neue Lichtbänder, erläuterte Hofmann die Baumaßnahme. Sie kostete 302 000 Euro und wurde mit 150 985 Euro gefördert, betonte Hofmann.

Von Hans-Jürgen Ollech

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