Letzte Ratssitzung in alter Besetzung

Dedelstorfer Infrastruktur, Geld für Vereine und Abschied

Die Dedelstorfer Bürgermeisterin Ulrike Bührke (3.v.l.) ehrte die ausscheidenden Ratsmitglieder Bernd Meyer (v.l.), Brigitte Meyer, Hans-Otto Pape (alle FWD), Wilhelm-Joachim Cohrs (CDU) und Steffen Meyer (FWD, rechts). Gudrun Eggers (SPD), Maik Reinhardt (FWD) und Ann-Christin Schacht (CDU) fehlten bei der Ratssitzung. Torben Mehrwald (2.v.r.; CDU) sitzt auch im neuen Gemeinderat.
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Die Dedelstorfer Bürgermeisterin Ulrike Bührke (3.v.l.) ehrte die ausscheidenden Ratsmitglieder Bernd Meyer (v.l.), Brigitte Meyer, Hans-Otto Pape (alle FWD), Wilhelm-Joachim Cohrs (CDU) und Steffen Meyer (FWD, rechts). Gudrun Eggers (SPD), Maik Reinhardt (FWD) und Ann-Christin Schacht (CDU) fehlten bei der Ratssitzung. Torben Mehrwald (2.v.r.; CDU) sitzt auch im neuen Gemeinderat.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Dedelstorf/Oerrel – Die Förderung der Jugendarbeit wird finanziell noch etwas besser ausgestattet: Der „alte“ Dedelstorfer Gemeinderat hat bei seiner letzten Sitzung in der aktuellen Ratsperiode am 26. Oktober einstimmig eine Erhöhung der entsprechenden Zuwendungen an die Verbände und Vereine beschlossen.

Es geht um 90 Kinder in sechs Vereinen, die bezuschusst werden können. Die Verwaltung prüft noch, ob gegebenenfalls Doppelanträge vorliegen, diese würden dann herausgefiltert. Denn bei der Förderung durch die Gemeinde ist der Heimatverein entscheidend, bei dem die Kinder gemeldet sind. „Wir haben zuletzt unseren Rahmen von 1000 Euro im Budget ohnehin nicht ausgeschöpft. Daher sollten wir einmalig unsere Förderung von 8 auf 10 Euro je Kind oder Jugendlichen erhöhen“, sagte Hans-Otto Pape (FWD). Dieser Vorschlag stieß auf komplette Zustimmung im Ratsrund und die Erhöhung wurde so entschieden.

Torben Mehrwald berichtete bei der Sitzung, dass der Mobilfunkempfang in der Umgebung rund um Allersehl und Repke schlechter geworden sei. Man habe ein Grundrecht auf die Versorgung, daher habe er mit der Bundesnetzagentur Kontakt aufgenommen, ein Datenblatt mit seiner Beschwerde werde nun bearbeitet. Die Deutsche Funkturm GmbH wird bekanntlich in der Gemarkung Repke auf einem privaten Grundstück einen Funkturm zur Verbesserung der LTE-Funkübertragung aufstellen. Mehrwald will nun, dass die Kreisverwaltung dahin gelenkt wird, dass die Baugenehmigung für den Turm beschleunigt über die Bühne geht. „2022 brauchen wir den Turm. Es ist eine Frechheit, was hier angeboten wird“, betonte er.

Bei der Sitzung wurden außerdem die ausscheidenden Ratsmitglieder verabschiedet und geehrt: Fünf Jahre lang engagierten sich Gudrun Eggers (SPD), Brigitte Meyer und Maik Reinhardt sowie Steffen Meyer (alle FWD) einige Monate als Nachrücker. Zehn Jahre im Rat waren es bei Wilhelm-Joachim Cohrs (CDU), 15 Jahre bei Bernd Meyer und sogar 25 Jahre bei Hans-Otto Pape (beide FWD). Die letzteren beiden erhielten durch Bürgermeisterin Ulrike Bührke die Ehrennadel des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes in Bronze beziehungsweise in Gold sowie entsprechende Urkunden. Bührke bedankte sich bei allen Ausscheidenden mit einer Rede, bei der sie auf ihre Verdienste einging, und überreichte ihnen Geschenke zum Abschied. Bührke hob hervor, dass Meyer Vorsitzender des Bauausschusses und Pape zehn Jahre lang 1. stellvertretender Bürgermeister war. Alle hätten bei ihrem Ehrenamt das Wohl der Gemeinde „immer im Blick gehabt“.

Auf den „neuen“ Gemeinderat wird die Entscheidung zukommen, wie mit dem Dach der Schutzhütte in Oerrel verfahren wird. Es ist undicht und müsste entweder repariert oder erneuert werden. Drei Männer hatten die Hütte zuletzt ehrenamtlich gestrichen, wie Bürgermeisterin Ulrike Bührke berichtete. Um die mehr als zehn kaputten Straßeneinläufe an der K 7 in Oerrel kümmere sich die Kreisstraßenmeisterei Knesebeck demnächst.

• Gute Nachricht für die Bürger: Die Laubannahme in Oerrel auf dem Osterfeuerplatz wird in diesem Jahr wieder möglich sein. Die Jungen Leute werden an den Samstagen am 20. November und 4. Dezember parat stehen. Die Annahme (jeweils zwischen 10 und 13 Uhr) ist gebührenfrei, die Jungen Leute freuen sich aber über eine Spende.

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