Planungsbüro stellt Pläne für Solarpark vor

Dedelstorf: Viele Straßenschäden festgestellt

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Der Dedelstorfer Bauausschuss hat sich bei seiner jüngsten Sitzung Straßenschäden vor Ort angesehen. Dazu zählten der Eichenring in Allersehl und die Straße von Dedelstorf nach Lingwedel.

Gemeinde Dedelstorf – Der Dedelstorfer Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss hatte für seine Sitzung am Dienstag ein umfangreiches Programm auf der Agenda. Zunächst stand die Bestandsaufnahme des Zustandes der Gemeindestraßen auf dem Programm.

Es ist für den neutralen Teilnehmer an der Bereisung schon erstaunlich, welch großes und verzweigtes Gemeindestraßennetz die Gemeinde zu unterhalten hat. Viele Straßen sind, so Ausschussvorsitzender Bernd Meyer (FWD), dringend sanierungsbedürftig. Aus finanziellen Gründen können aber nur die größeren Schäden beseitigt werden.

Bei einigen Straßen, wie zum Beispiel dem Mahrenholzer Weg in Dedelstorf, müssen die größeren Löcher verfüllt werden. Bei der Verbindungsstraße von Dedelstorf nach Lingwedel stellt der seitliche Höhenversatz eine Gefährdung dar. Dort soll der Landkreis zur Nachbesserung aufgefordert werden. Der gleiche Höhenversatz wurde auch an einigen Abschnitten der Straße von Langwedel zur K 7 bemängelt.

Nach etwa drei Stunden und einigen Kilometern mehr auf dem Tacho ging die Sitzung im Hotel Dierks in Repke mit den Aufstellungsbeschlüssen zu den Bebauungsplänen Solarpark Dedelstorf I bis III weiter. Zu diesem interessanten Tagesordnungspunkt waren auch weitere Ratsmitglieder anwesend.

Zunächst erläuterte Bruce Dünker, Geschäftsführer von Greenvest Solar, den bisherigen Planungsstand für den Solarpark, der westlich von Dedelstorf entlang der Bahntrassen Richtung Repke und der ehemaligen Kaserne gschaffen werden soll. Es ist geplant, eine Gesamtfläche von rund 80 000 Quadratmetern, aufgeteilt in drei Teilflächen, mit leistungsstarken Solar-Panels zu bestücken. Die Gesamtleistung der Anlage soll acht Megawatt betragen.

Die Anlage wird mit einem Zaun – unten frei für Kleintiere – und einer Hecke versehen. Die Flächen werden nicht gedüngt oder gespritzt und regelmäßig gemäht. Umweltverträglichkeits- und Blendgutachten werden erstellt. Die Anlage wird von Carsten Warnecke aus Dedelstorf betrieben, die Gesellschaftsform für den Betrieb steht noch nicht endgültig fest. Nach ausführlicher Diskussion wurde die Aufstellung der Bebauungspläne an den Rat empfohlen.  ga

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