Dorfgemeinschaft will kräftig mitanpacken / Eigenanteil der Gemeinde auf 15- bis 20 000 Euro begrenzt

Dedelstorf: Förderantrag für Gestaltung des Spielplatzes

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Der Spielplatz in Dedelstorf – hier bei einer Bereisung durch den Sport-, Kultur- und Fremdenverkehrsausschuss im September 2016.

Dedelstorf – Für die Gestaltung des Dedelstorfer Spielplatzes mit Aufenthalts- und Informationsbereich soll bis zum 15. September über die Dorfentwicklung ein Förderantrag gestellt werden. Das beschloss der Rat jetzt einstimmig.

Der Spielplatz soll in 2020 zum Mehrgenerationenplatz umgebaut werden.

Zwei neue Fußballtore sind angedacht – zudem ein komplett neuer Holzzaun mit drei Eingängen aus den Himmelsrichtungen Nord, Ost und West. Außerdem soll der komplette Rasen neu angelegt werden. Dienicht mehr benötigte Litfasssäule soll abgerissen werden. „Idealerweise können die Betonringe als Tunnel verwendet werden und – zum Beispiel mit Mutterboden – als Brücke überschüttet werden“, heißt es in der Planung.

Die älteren und teilweise im Übergang zum Boden hin verrosteten Spielgeräte sollen ausgetauscht werden – denkbar wären ein Baumhaus oder auch Kombinationsgeräte aus Kletterparcours und Rutsche.

Die Planung sieht auch die Montage von Freiluft-Fitnessgeräten für Erwachsene auf der Rasenfläche im „Grundstück-Dreieck“ vor. Die Buchen müssen unbedingt ausgeschnitten werden. Die derzeitige Bushaltestelle soll zum Spielplatz hin verlagert werden, sofern kein Kasseler Bord verwendet werden muss.

Zudem ist eine überdachte Sitzgelegenheit (inklusive Tisch) aus Holz auf einer gepflasterten Fläche mit einer vorgelagerten, in die Pflasterung eingebrachten Lagerfeuerstelle angedacht. Um die Sitzecke herum ist ein Beet mit pflegeleichten Sträuchern und Stauden denkbar. Bei der Sitzecke und der Beetanlage soll für eine Beleuchtung gesorgt werden.

Sollte die Bushaltestellen zum Spielplatz hin versetzt werden, kann auf derer Rückseite auch die Sitzgelegenheit inkluse Feuerstelle gebaut werden. Dabei müsste dann auf der Pflasterfläche zusätzlich ein Fahrradständer berücksichtigt werden.

„Die Fördergelder sollten wir auf jeden Fall beantragen. Der Spielplatz bietet sich an. Für die Entwicklung unserer Gemeinde ist dies nur von Vorteil“, sagte Hans-Otto Pape (FWD) im Bauausschuss. Wilhelm-Joachim Cohrs (CDU) betonte: „Der Dedelstorfer Spielplatz ist das Naheliegendste. Ein Projekt zu beantragen reicht erstmal.“

Das Planungsbüro Warnecke wird von der Verwaltung mit den Vorplanungen beauftragt. Die Planungsleistungen werden von der Verwaltung ausgeschrieben. Voraussetzung für den Antrag ist, dass der Eigenanteil der Gemeinde nicht höher als 15- bis 20 000 Euro liegt. Die Dorfgemeinschaft hat bereits angekündigt, kräftig Eigenleistung einzubringen. „Man bekommt einen wunderschönen Platz dort hin“, sagte Torben Mehrwald (CDU) im Rat.

Die geschätzten Gesamtkosten bei der inzwischen überabeiteten Planung liegen momentan bei 70 265 Euro. Bei einer 63-prozentigen Förderung würde der Eigenanteil der Gemeinde somit bei knapp 26 000 Euro liegen. Da dies über der Messlatte liegt, könnten die Sportgeräte für die Erwachsenen noch herausgenommen werden, sagte Rodewald. pg

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