Truppmann-Lehrgang Teil 1 bei Wehren wieder möglich / Imort: „Wir sind froh und dankbar“

Corona-Lockerungen bei Ausbildung

Bei der Gemeindefeuerwehr Hankensbüttel ist die Truppmann-I-Ausbildung – hier die Lehrgangsteilnehmer in Steinhorst im März 2018 – nun wieder möglich. Anmeldungen gehen an die Ortsbrandmeister. Archivfoto: Ollech
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Bei der Gemeindefeuerwehr Hankensbüttel ist die Truppmann-I-Ausbildung – hier die Lehrgangsteilnehmer in Steinhorst im März 2018 – nun wieder möglich. Anmeldungen gehen an die Ortsbrandmeister.

Steinhorst/Hankensbüttel – Aufatmen bei der Hankensbütteler Gemeindefeuerwehr: Aufgrund der Lockerungen durch die Niedersächsische Corona-Verordnung „können wir in diesem Jahr doch noch eine Truppmann-Teil1-Ausbildung durchführen“, freut sich Gemeindebrandmeister Frank Imort.

Diese beginne am 26. September, die Prüfung sei am 14. November. .

Anmeldungen dafür werden noch entgegengenommen. Ansprechpartner sind die Ortsbrandmeister in den Wehren und Ortsbrandmeisterin Janina Oldenburger in Oerrel. Imort zeigt sich auf IK-Anfrage „froh und dankbar“ über die Lockerungen. „Wir wollen nicht in personelle Sorgen beim Nachwuchs kommen“, erläutert er die Erleichterung über diesen Schritt.

Frank ImortGemeindebrandmeister

Und das gilt gleich in mehrfacher Hinsicht: So soll nicht die Motivation der jungen Wehrmitglieder, an der Truppmann-Ausbildung teilzunehmen, gedämpft werden, indem man ihnen sagen muss, dass dies nicht möglich sei und sie dies nicht dürften. Doch nun gilt die vorherige Beschränkung auf bis zu zehn Personen nicht mehr. Da etwa in Steinhorst bislang 14, 15 Anmeldungen für die Truppmann-Teil1-Ausbildung vorliegen, können diese in einer Gruppe – wenn auch natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln – ausgebildet werden. Sonst wäre das nur in mehreren Gruppen möglich gewesen, was mit einem entsprechenden Aufwand verbunden gewesen wären, schildert Imort. Nun gebe es mit der neuen Situation eher ein Limit durch die räumlichen Kapazitäten, sagt er. In Steinhorst sei in diesem Punkt aber noch Luft: Erst bei zwischen 20 und 30 Anmeldungen könne das schwieriger werden. Was der Situation entgegenkomme: „Wir sind jetzt viel draußen. Der praktische Teil macht ohnehin am meisten Spaß.“

Mit den neuen Regeln könne man die Motivation der an dem Lehrgang interessierten Mitglieder hochhalten, ist Imort überzeugt. Es sei gut, jetzt zu starten. Denn schließlich wisse man ja auch nicht, wie viele Teilnehmer es nächstes Jahr werden und welche Maßnahmen in 2021 angeordnet werden beziehungsweise welche Vorgaben dann gelten werden. „Wir wollen die Interessierten nicht in die Warteschleife setzen und sie vielmehr bei der Stange halten“, stellt Imort klar.

Der Gemeindebrandmeister will nicht verhehlen, dass es zuletzt insbesondere für die Einsatzgruppen in den Ortswehren keine einfachen Zeiten gewesen seien. Es habe einen deutlich erhöhten organisatorischen Aufwand gegeben. So habe es meist jede Woche Dienste geben müssen, da der Gruppenführer wegen der Aufteilung in Gruppen (jeweils neun Mitglieder plus Gruppenführer) alles mehrmals vorbereiten und vortragen musste. „Jetzt geht alles etwas leichter“, äußert sich der Gemeindebrandmeister zufrieden. VON PAUL GERLACH

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