Wahldiagnose und Grundsatzfragen am 23. November

CDU Hankensbüttel stellt sich in Emmen Dialog mit Öffentlichkeit

Dialog mit Landwirtschaft im September 2021: Mehrere Junglandwirte nahmen an der CDU-Veranstaltung mit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Silvia Breher teil.
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Im Gasthaus Pasemann in Emmen – hier bei einer CDU-Veranstaltung im September 2021 – geht es am Dienstag, 23. November, um Grundsatzfragen für die Christdemokraten.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel/Emmen – Die Aufarbeitung geht weiter: Nach den teils extremen Einbußen bei den Wahlergebnissen auf der lokalen Ebene stellt man sich an der CDU-Basis grundsätzliche Fragen. Der Hankensbütteler CDU-Ortsverband will bei diesem Prozess auch die Bürger miteinbinden und sich Anregungen von außen einholen.

„Es müssen Veränderungen her. Wir fangen hier an“, sagt Ortsverbandsvorsitzender Dirk Niebuhr. Dabei gelte es, in Hankensbüttel alle mitzunehmen, die CDU sei in diesem Punkt zweitrangig. Niebuhr wählt einen größeren Ansatz: Die Politik müsse sich besser aufstellen und sich fragen, wie man zu besseren Ergebnissen komme. „In Hankensbüttel wollen wir für alle da sein“, sagt der Ortsverbands-Chef. Die Bürger sollen dabei miterörtern können, wie man sich aufstellt und wie sich die CDU verändern soll, schlägt Nie-buhr neue und ungewohnte Töne an.

Aufarbeitung vor Ort

Dazu passt, dass der Ortsverband sich ein in dieser Form bislang noch nicht genutztes und daher frisches Format als Plattform für die Auseinandersetzung mit der Bürgermeinung ausgesucht hat: Niebuhr lädt im Namen des Ortsverbandes zu einer Veranstaltung in Emmen ein, die schon im Titel provokant daherkommt. „Eine Diagnose – warum noch CDU wählen?“ heißt es am Dienstag, 23. November, ab 19.30 Uhr im Gasthaus Pasemann. Der Diskussionsabend unter den gültigen Corona-Regeln ist öffentlich, Interessierte sind willkommen. Den Einstiegs-Vortrag hält Uwe Grebe aus Emmen, seit 40 Jahren CDU-Mitglied. Grebe hatte sich kurz nach den Wahlen dafür stark gemacht, dass diese „vor Ort politisch, strategisch und personell“ aufgearbeitet werden (das IK berichtete).

Niebuhr, der die Einleitung an dem Abend übernehmen wird, sieht den Zeitpunkt für die Veranstaltung als geeignet an – insbesondere mit Blick auf die neuen Ratsleute. „Wir wollen etwas für Hankensbüttel erreichen.“ Er freue sich auf den Austausch mit den Bürgern.

Die Veranstaltung sei für alle offen, der Fokus liege auf Hankensbüttel und seinen Ortsteilen. „Wir sind gespannt.“ Es gebe, so Niebuhr, neue Herausforderungen.

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