Langwedel: Gesamtkosten von 370.000 Euro / Für Neugestaltung gibt es 63-prozentige Förderung

Am Buschfeld ist 2020 an der Reihe

Das wird 2020 eine große Maßnahme: Die Straße Am Buschfeld in Langwedel soll erneuert und gleichzeitig gestalterisch aufgewertet werden. So werden die Einmündungsbereiche gepflastert, die Straße erhält eine komplett neue Oberfläche.

Langwedel. 2020 soll es losgehen: Die Straße Am Buschfeld in Langwedel ist deutlich sichtbar abgängig (das IK berichtete mehrfach).

In zwei Jahren soll über die Dorfentwicklung der Straßenraum erneuert werden, eine Bepflanzung vorgenommen werden und die Straße insgesamt aufgewertet werden – damit sie besser ins Ortbild passt.

Planer Volker Warnecke stellte eine entsprechende Planskizze jetzt im Dedelstorfer Bauausschuss vor. Das Vorhaben weist Gesamtkosten von 370.000 Euro aus – inklusive einem neuen Regenwasserkanal und einer Leitungstrasse. Warnecke betonte aber, dass dies sehr hoch gerechnet sei und quasi das „Worst-Case-Szenario“ sei. Sehr wahrscheinlich würden die Kosten niedriger ausfallen. Der Kommune winkt eine 63-prozentige Förderung: Demnach würde die Fördersumme 233.000 Euro betragen, für die Gemeinde und die Anlieger würden 137.000 Euro als Restsumme verbleiben.

Der Dedelstorfer Bürgermeister Bernd Rodewald betonte bei der Sitzung, dass der alte Regenwasserkanal noch gut genug sei, um ihn weiter zu nutzen. Laut Warnecke können in diesem Fall 30.000 Euro an Nettokosten von den Gesamtkosten heruntergerechnet werden.

Die Planskizze soll beim Amt für regionale Landesentwicklung eingereicht werden: Denn für die Maßnahme soll laut Beschluss des Gemeinderates vom 8. März ein Förderantrag im Rahmen der Dorfentwicklung gestellt werden. Stichtag ist der 15. September. Der Bescheid könnte dann im Mai 2019 erfolgen. Der Ausschuss empfahl diese Vorgehensweise jetzt einstimmig an den Rat.

Über die Feinheiten bei der Ausgestaltung der Arbeiten an der Straße Am Buschfeld soll sich laut Rodewald noch unterhalten werden, wenn der Förderbescheid vorliegt. Das Ganze sei noch nicht in Stein gemeißelt. Aber Warnecke erläuterte bei der Sitzung schon mal einige Details. „Es geht darum, bei dem Projekt, einen Fuß in die Tür zu bekommen“, sagte der Planer. Entsprechende Ideen seien schon auf Arbeitskreis-Ebene im Rahmen der Dorfentwicklung vorgebracht worden: „Wir wollen das aufgreifen.“ Die Samtgemeinde war 2014 in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen worden.

Warnecke betonte, dass man nicht nur die Straße erneuern wolle – dort sei die Asphalt-Fahrbahn kaputt und die Entwässerung problematisch –, sondern man wolle auch eine gestalterische Aufwertung erzielen. „Die Befahrbarkeit soll dadurch nicht eingeschränkt werden.“ Mit Blick auf das Bewertungsschema durchs ArL wolle man bei der Neugestaltung daher etwas anbieten.

Bei der Fahrbahn soll ein grundhafter Neuaufbau erfolgen, um das teerbelastete Material zu entfernen. Oben soll eine Schottertragschicht drauf. Die Einmündungsbereiche werden gepflastert, eine Gosse ist vorgesehen. Ausweichmöglichkeiten sollen durch Pflasterstreifen geschaffen werden.

Laut Warnecke ist die finanzielle Ausstattung in den Fördertöpfen in 2019 „sehr gut“. Bessere Voraussetzungen könne es nicht geben.

Von Paul Gerlach

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