Hankensbütteler Spielkameraden geben Brettspiel-Tipps für die Feiertage

Bunte Bilder, Gewürze und Kätzchen

Auf die regelmäßigen Treffen im Hankensbütteler Jugendtreff Kubus müssen die Spielkameraden aufgrund der Corona-Einschränkungen verzichten. Für die Feiertage haben sie ein paar Brettspiel-Tipps zusammengestellt.
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Auf die regelmäßigen Treffen im Hankensbütteler Jugendtreff Kubus müssen die Spielkameraden aufgrund der Corona-Einschränkungen verzichten. Für die Feiertage haben sie ein paar Brettspiel-Tipps zusammengestellt.
  • Dennis Klüting
    vonDennis Klüting
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Hankensbüttel – Auch die Hankensbütteler Spielkameraden haben in den „Corona-Modus“ geschaltet: Die Brettspielfreunde treffen sich aktuell online, die Spieltische sind momentan digital.

Dennoch ist im Laufe dieses außergewöhnlichen Jahres auch manches neue Spiel auf den Tisch gekommen, sodass die Spielkameraden ein paar Empfehlungen für die Feiertage zusammengestellt haben, an denen Familien genauso ihre Freude haben sollen wie Vielspieler.

Über Stock und Stein zu Bildern

„Pictures“ war schon vor seiner Nominierung ein Geheimtipp unter den Spielkameraden. Das Spiel des Jahres 2020 punktet mit einfachen Regeln und außergewöhnlichem Spielmaterial: Mit fünf verschiedenen Material-Sets, die unter anderem aus Stöcken, Steinen oder Schnürsenkeln bestehen, versuchen die Spieler, eines von 16 ausliegenden Bildern nachzustellen. Anschließend müssen alle erraten, welches Bild gemeint war. Dabei sorgen die unterschiedlichen Material-Sets dafür, dass die Spieler ihren Fokus auf unterschiedliche Aspekte des Bildes legen: Der Spieler mit den Schnürsenkeln konzentriert sich auf die Konturen, der Spieler mit den Symbolkarten eher auf den Inhalt des Bildes.

Marmelade statt Buchstabensuppe

Knobler und Wortakrobaten kommen bei „Letter Jam“ auf ihre Kosten. Bei dem kooperativen Spiel versuchen zwei bis sechs Personen, das ihnen zugeteilte Wort zu entschlüsseln. Das Problem: Sie können nur einzelne Buchstaben der ihrer Mitspieler sehen und ihnen so (wieder verschlüsselte) Hinweise geben. Nach und nach können die Spieler so ihr Wort entschlüsseln. Den Spielkameraden hat die Deduktion von „Letter Jam“ gut gefallen, denn jeder Spieler kann selbst bestimmen, wann er zum nächsten Buchstaben übergeht.

Scharfes Bluffen mit goldenen Karten

„Spicy“ ist ein schnelles und einfaches Bluff-Spiel, bei dem die zwei bis sechs Spieler ihre Karten verdeckt ausspielen und immer den vorherigen Wert überbieten müssen. Dabei können sie natürlich auch bluffen. Die Mitspieler können das natürlich aufdecken, jedoch muss dabei angesagt werden, ob man bei der „Farbe“ (Chili oder Wasabi) oder den Wert der Karte geflunkert hat. „Spicy“ hat den Spielkameraden besonders als lockerer Einstieg oder entspannter Absacker eines Spieleabends gefallen.

Landkarte Marke Eigenbau

„Der Kartograph“ ist ein sogenannten „Flip and Write“- Spiel, bei dem Karten aufgedeckt werden und die Spieler sich auf ihrem Spielbogen entsprechend selbst Felder anmarkern müssen. Dabei gibt es Zielkarten, die in jeder Runde unterschiedliche Bedingungen vorgeben, mit denen Siegpunkte errungen werden können. Allerdings gibt es auch Monsterkarten, mit denen die Mitspieler in den eigenen Bogen Minuspunkte einzeichnen und so wertvolle Muster verhindern können. Den Spielkameraden hat besonders der hohe Widerspielwert durch den modularen Aufbau gefallen als auch die Tatsache, dass es keine Spielergrenze nach oben gibt. Jede Karte sieht am Ende des Spiels anders aus.

Kein Schiff für Landratten

Ein etwas größeres Spiel ist „Die Insel der Katzen“. Ein bis vier Spieler versuchen, möglichst viele Katzen von der Insel zu retten. Die Katzen sind dabei Puzzleteile (sogenannte Polyominos) und gehören unterschiedlichen Familien an, die man bei der Rettung möglichst zusammenhalten möchte. Dabei gilt es auch, in fünf Spielrunden die Insel zu erkunden, Ressourcen zu verwalten und Schätze zu sammeln. Den Spielkameraden hat besonders die Vielseitigkeit gefallen, die das Spiel sowohl für Vielspieler als auch für Familien interessant macht. Ach ja, und es hat Katzen.

Ein Königreich voller Kombinationen

„Fantastische Reiche“ ist ein cleveres Kartenspiel, bei dem zwei bis sechs Spieler versuchen, mit ihren sieben Handkarten die meisten Punkte zu erzielen. Pro Runde können sie nur eine Karte austauschen. Zwar ist das generische Fantasy-Thema aufgesetzt, dafür hat „Fantastische Reiche“ die Spielkameraden mit seiner Mechanik überzeugt. Die Regeln sind simpel, aber jede der 53 Karten verfügt über einzigartige Fähigkeiten, Synergien und Schwächen, die die Spieler jede Runde vor kniffelige Entscheidungen stellen und hohen Wiederspielwert bringen.

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