Kritik von Bürgern am Zustand / Gemeinde will erneut reparieren

Bokel: Breitenheeser Weg wieder kaputt

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Die Gemeinde Sprakensehl will den Weg nun erneut glatt ziehen lassen: Bürger hatten zuvor Kritik an dessem Zustand geäußert und gefordert, ihn wiederherzustellen.

Bokel – Bürger aus Bokel und Breitenhees fordern, dass der Breitenheeser Weg als Verbindung zwischen den beiden Orten instandgesetzt wird.

Laut der Sprakensehler Bürgermeisterin Christiane Fromhagen ist der Weg „so richtig kaputt“. Wahrscheinlich sei dies bei einer Holzabfuhr geschehen. Die Kommune will den Weg nun noch einmal glatt ziehen lassen – mit dem entsprechenden Gerät und wenn die Witterung passt.

Die Verbindung von Bokel nach Breitenhees ist kurz nach der Sanierung wieder beschädigt worden.

Der öffentliche, nicht befestigte Waldweg war laut Fromhagen im Herbst auf Kosten der Gemeinde gewalzt worden. Im Dezember sei der Weg allerdings bei einer Rübenabfuhr in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein betroffener Bokeler Landwirt habe den Weg wieder hergerichtet, sodass er wieder gut befahrbar gewesen sei. Unmittelbar danach sei dann wahrscheinlich die nicht angekündigte Holzabfuhr erfolgt, die aber niemand gesehen habe.

Bei dem Weg handelt es sich um einen europäischen Fernradweg. Nach Angaben der Bürger, die jetzt Kritik üben, werde er besonders im Sommer von Radwanderern stark frequentiert, da dies ein Abschnitt des Weser-Harz-Heide-Fernradweges ist.

Laut den Bürgern haben sich in den letzten Wochen mehrfach Autos auf diesem Weg festgefahren. Vorletzte Woche sei es zu einem folgenschweren Sturz eines älteren Radfahrers gekommen, der den Weg benutzt habe. Dieser habe sich in ärztliche Behandlung begeben müssen.

Die Bürger ziehen in Erwägung, Anzeige bei der Polizei gegen den Maschinenring Uelzen-Isenhagen zu erstatten und nötigenfalls in letzter Konsequenz einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Bei dem Maschinenring heißt es, dass, wie von Fromhagen beschrieben, nach der erwähnten Rübenabfuhr alles Nötige veranlasst worden sei, damit der Weg wiederhergestellt wurde.

Mit der Kommune habe man dazu in Kontakt gestanden. Zu der erneuten Beschädigung des Weges müsse es bei einer Holzabfuhr zwischen Weihnachten und Neujahr gekommen sein. Damit habe man nichts zu tun.

Nach den Angaben des Maschinenringes reichen die Landwirte im Frühjahr die entsprechenden Informationen zur Zuwegung beim Abtransport der Rüben ein. Dies würde dann so durch den Maschinenring selber ausgeführt, heißt es zur Vorgehensweise.

VON PAUL GERLACH

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