Blind über die Planke

Der neue Schulleiter Martin Hille (r.) machten beim Piratenkampf gern mit.

Hankensbüttel - Von Simon Fricke. Bevor die frisch gekürten Abiturienten des Gymnasiums Hankensbüttel am morgigen Freitag ihre Zeugnisse bekommen und entgültig aus der Schule entlassen werden, fand gestern der schon traditionelle Abi-Ulk statt. Der Theta-Jahrgang verkaufte Waffeln und die Abizeitung und wurde auf dem Schulhof musikalisch von DJ Mirc-oh unterstützt.

Der Ulk stand in diesem Jahr unter dem Motto „Piraten“. Der Schulhof wurde entsprechend dekoriert – mit Palmen, einem Gehängten und einem Pool, selbstverständlich mit einer großen Planke, wo die Verlierer über Bord geschmissen wurden. Nun gut, über Bord geschmissen wurde niemand, aber eine Planke war vorhanden. Diese wurde großteils für die allseits beliebten Schüler-Lehrer-Spiele genutzt.

Dabei konnte pro gewonnenem Spiel ein Buchstabe erspielt werden, der zu einem Lösungswort gehörte. Dieses Lösungswort beschrieb den Ort auf dem Schulhof, an dem der Schatz versteckt war. Clever ausgedacht. Die Lehrkräfte wurden ins Unterdeck gesperrt und mussten dort von trockenem Brot und Wasser leben. Wasser gab es zur Genüge, denn neben dem aufgebauten Pool hatten die Abiturienten auch viele Wasserbomben und -pistolen dabei. Die sorgten bei dem warmen Wetter für eine angenehme Abkühlung unter den Teilnehmern.

Die Spiele waren gut auf das Thema abgestimmt. Eine geforderte Aufgabe lautete, die Planke entlang zu krabbeln und am Ende wieder umzudrehen. Der Clou: der Weg musste mit verbundenen Augen zurückgelegt werden. Das Schülerteam war schneller und gewann, sodass die Lehrer wieder zurück ins Unterdeck mussten. Aber auch der neue Schulleiter Martin Hille wurde nicht verschont und musste im Fechten ran. Er zeigte sich von seiner wettkämpferischen Seite und gewann das Spiel.

Alles in allem ein gelungener Vormittag, der den Schülern eine lernfreie Zeit und stattdessen eine Menge Spaß und Unterhaltung bescherte. Der Theta-Jahrgang verabschiedete sich würdig von all denen, die noch etwas länger am Amtsweg verweilen werden.

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