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Ein Blick in die Geschichte

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Wolfgang Schwenke war als Zeitzeuge beim Mauerfall dabei. Seine Bilder ergänzen die Ausstellung. Foto: Dolezych
Wolfgang Schwenke war als Zeitzeuge beim Mauerfall dabei. Seine Bilder ergänzen die Ausstellung. Foto: Dolezych

jdo Hankensbüttel. Die kahlen Wände der Cafeteria des Gymnasiums Hankensbüttel erzählen seit kurzem die Geschichte der Berliner Mauer. „Die Mauer – eine Grenze durch Deutschland“ ist eine Ausstellung zur Zeitgeschichte von der Bundesstiftung für Aufarbeitung, der „BILD“ und der Zeitschrift „Die Welt“ und wurde dem Hankensbütteler Gymnasium von der Bundestagsabgeordneten Ewa Klamt zur Verfügung gestellt.

„Ich wollte die Ausstellung einer Schule in meinem Wahlkreis spenden. Und einige Schülerinnen des Geschichte-Leistungskurses haben mich vor kurzer Zeit besucht und einen tollen Eindruck hinterlassen. Sie waren super gut informiert, ich war wirklich beeindruckt“, erzählt die Bundestagsabgeordnete. So stiftete sie die 20 Plakate dem Gymnasium. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es am engsten an der damaligen Zonengrenze liegt. „Das war absolut die richtige Entscheidung. Hier bilden Kollegium und Schülerschaft ein tolles Team. Hier gehört die Ausstellung hin“, freute sich Ewa Klamt.

Wolfgang Schwenke, stellvertretender Direktor des Gymnasiums, erzählte als Zeitzeuge von einer Jahrgangsfahrt nach Berlin zur Zeit des Mauerfalls im November 1989. Er und seine damaligen Schüler erlebten die Nacht der Grenzöffnung hautnah mit. Einige seiner Fotografien ergänzen die Ausstellung in der Cafeteria. Seite 4

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