Ja zur Biogasanlage

Die geplante Biogasanlage soll hinter dem Schweinestall auf dem Privatgelände der Familie Maaß entstehen.

Sprakensehl - Von Sabine Peter. Die Gemeinde Sprakensehl hat grünes Licht für den Bau einer Biogasanlage der Familie Maaß (das IK berichtete) gegeben. Einstimmig votierte der Gemeinderat für den geplanten Bau durch die Sprakensehler Bioenergie, der Peer-Simon und Rainer Maaß angehören.

Die 440-Kw-Anlage soll am Schweinestall der Familie entstehen, der sich nordöstlich außerhalb von Sprakensehl befindet.

Der Zufahrtsweg für die Anlieferer der Biogasanlage soll über einen vorhandenen Feldweg erfolgen, der von der Familie Maaß in den kommenden vier Wochen noch ausgebaut wird, sagt Rainer Maaß auf IK-Nachfrage. Zu dem Feldweg kommen die Anlieferer über die B 4, etwa 300 Meter hinter dem Ortsausgang Sprakensehls in Richtung Uelzen. Fahrzeuge, die von der Biogasanlage zurückkommen, sollen in der Regel auch diesen Feldweg nutzen. Ansonsten werde die Gemeindestraße Zum Wohldfeld für den abfahrenden Verkehr genutzt, erklärt Maaß.

Ein Bürger äußerte in der Gemeinderatssitzung Bedenken, dass die Gemeindestraße durch den Lieferverkehr kaputt gehe. Linda Braun (CDU) erklärte, dass es sich dabei um eine öffentliche Straße handele, bezahlt aus öffentlichen Geldern, somit für alle zugänglich.

Der erste Bauabschnitt für die Biogasanlage sei bereits für August geplant. Im Dezember will die Sprakensehler Bioenergie mit der Errichtung fertig sein. Ein drei Kilometer langes Wärmenetz soll künftig die Wärme aus regionalen Pflanzen in private Haushalte, die Sprakensehler Grundschule, Turnhalle, DRK-Kindergarten und das Freibad bringen.

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