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Betrunken in den See

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Frederic Schuld und Fabian Driehorst (r.) wollen einen Social Spot drehen. Foto: privat

Steimke/Schweimke. Norman und Terrance sind mit ihrem alten Kadet unterwegs und versuchen mit einer Discokugel den Blitzer zu überlisten. Weil beide Alkohol getrunken haben, verlieren sie die Kontrolle über ihren 70er Kadett-B, kommen von der Straße ab, überfahren dabei einen Angler und landen letztlich mit ihrem Auto in einem See.

Die beiden werden von der Polizei verhaftet. Der Zuschauer dieses kurzen Films erfährt, dass die beiden Männer nicht die ersten waren. Denn auf dem Grund des Sees liegen noch mehr Fahrzeuge mit Diskokugel.

Drei Studenten der Kunsthochschule für Medien Köln, Fabian Driehorst, Frederic Schuld und Enno Endlicher drehen diesen Filmclip – einen Social Spot – für ihre Diplomarbeit. Der Spot soll für einen bewussten Umgang mit Alkohol werben. Driehorst kommt ursprünglich aus Vollbüttel. Er hat bereits verschiedene Drehbücher für sein Diplom geschrieben, berichtet er.

Gemeinsam mit Frederic Schuld entwickelte er die Geschichte zu dem Spot. Der Inhalt basiere teilweise auf Erfahrungen aus seiner Jugend.

Der Social Spot soll nicht den erhobenen Zeigefinger wiederspiegeln und Jugendliche damit verschrecken, sagt Driehorst. Der kurze Film soll vielmehr die Zielgruppe ansprechen, die junge Generation soll sich damit ein Stück weit identifizieren können und dadurch ihre Lehren ziehen.

Der Spot soll eine Länge von eineinhalb Minuten haben und im HD-Format entstehen. Gedreht wird vom heutigen Freitag bis kommenden Freitag. Gedreht wird in Vollbüttel und Abbesbüttel, an einem See bei Peine und in der Samtgemeinde Hankensbüttel. Am kommenden Sonntag, 15. Mai, wird die Kreisstraße  12 zwischen Steimke und Schweimke von voraussichtlich 19 Uhr bis 5 Uhr morgens gesperrt werden. Autofahrer sollten sich darauf entsprechend einstellen.

Das Team erhält bei seinen Dreharbeiten Unterstützung von der Polizei Gifhorn/Braunschweig und dem Technischen Hilfswerk Gifhorn. Im Herbst soll der Streifen fertig sein, dann soll es auch eine Premiere für alle Unterstützer geben.

Eine erste Auswertung des Spots wird über die Kunsthochschule für Medien in Köln erfolgen, daneben gibt es auch die Möglichkeit bei nationalen und internationalen Kurzfilm- und Werbefestivals oder Nachwuchsveranstaltungen teilzunehmen, erklärt Fabian Driehorst.

Von Sabine Peter

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