Heidebad Hagen zieht positive Bilanz / Samtgemeinde erhöht Defizitausgleich auf 50 000 Euro

580 Besucher pro Woche

Das Team des Heidebades (hinten von links): Ralf Böhmer, Erika Wegmeyer, Brigitte Bötticher und Christa Weitzel sowie Stephan Messerschmidt, im Vordergrund zu sehen sind Moni Messerschmidt und Moni Voß. Foto: Privat

Hagen. Wasserspaß pur für alle bietet das Heidebad Hagen und kann nun stolz auf ein weiteres Jahr nach der Übernahme des Badebetriebes von der Samtgemeinde Hankensbüttel zurück blicken. Jede Woche kommen etwa 580 Besucher ins Bad.

Darunter die Lebenshilfe, Rheumaliga, DLRG, das Gymnasium sowie Sport- und Reitvereine. Nicht zu vergessen mehr als 280 Teilnehmer aus Moni’s Schwimmschule mit 25 Trainingsgruppen. Im Bad werden auch Anfängerschwimmkurse sowie zahlreiche Wassergymnastik- und Aqua-Powergruppen angeboten. Hinzu kommt noch das „eigene Rettungsschwimmtraining“ für die nächsten „Deutschen Meisterschaften“, so Moni Messerschmidt. Trainiert wird immer freitags um 20. 30 Uhr.

Selbst die Kleinsten, fröhlich glucksende Babys und Kleinkinder, die mit ihren Eltern begeistert im Wasser planschen und zahlreiche sinnliche Erfahrungen sammeln, sind im Heidebad in insgesamt fünf Gruppen ein vertrautes Bild. „Isrit Böhmer macht einen tollen Job“, unterstreicht Moni Messerschmidt und freut sich auf weitere Babys und Kleinkinder, die im neuen Jahr schwimmen lernen wollen. Es sind wieder Plätze frei. Anmeldungen und Infos unter Telefon (0 58 31) 2 52 66 44 oder unter info@heidebad-hagen.de.

Bis zum Jahresende konnten über 80 Seepferdchen-Abzeichen und 150 Jugendschwimmabzeichen, davon über 100 mal Bronze, verliehen werden. Besonders freuen sich die Betreiber des Bades, dass zunehmend auch Erwachsene sich trauen doch noch schwimmen zu lernen, erklärt Geschäftsführer Stephan Messerschmidt. Ein tolles Team für Kasse, Aufsicht, Schwimmausbildung, Technik und natürlich Reinigung (zum Teil als „Heinzelmännchen“ nachts) sorge für einen weitgehend reibungslosen Betrieb, lobt Messerschmidt.

Das Heidebad kämpft, wie berichtet, mit einem Defizit. Probleme bereiten die gestiegenen Energiekosten. Einig sind sich Kommunalpolitiker, dass das Bad erhalten bleiben muss. Aus diesem Grunde wird die Samtgemeinde Hankensbüttel die Badbetreiber auch weiterhin unterstützen. Der Defizitausgleich wurde um 10 000 auf 50 000 Euro angehoben. Gelten soll diese Regelung erst einmal für 2013, hatte der Samtgemeinderat auf seiner Sitzung im Dezember in Emmen beschlossen.

Von Walter Manicke

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