Kaputt gefahrene Wirtschaftswege

Bereisung in der Gemeinde Schweimke zeigt rote Linien auf

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Der Obernholzer Rat besichtigte den katastrophalen Zustand des Klutenweges nordöstlich von Schweimke und will nun dagegen vorgehen.

Schweimke – Der derzeitige Zustand des Wirtschaftsweges am Klutenweg Ecke Gosemühlenweg in Schweimke wurde vom Obernholzer Rat am Samstag besichtigt.

Bei der Bereisung wurde festgestellt, dass ein Anlieger den Wirtschaftsweg auf etwa 150 Metern Länge komplett kaputt gefahren hat, um an seine Silagemieten auf dem gegenüberliegenden Acker heranzufahren.

Der Allgemeinzustand der Silagemieten am Klutenweg in der Gemarkung Schweimke überschreitet eine rote Linie, die nicht mehr hinnehmbar ist. Die Mängel sollen unverzüglich abgestellt werden.

Auffallend ist, dass der Silage-Lagerplatz eine einzige Katastrophe darstellt. Die Silagemieten sind nicht abgedichtet, zwischen den Mieten liegen ein großer Misthaufen und Planen herum. Die Silagesäfte, bedingt auch durch den ständigen Niederschlag, fließen entlang des Wirtschaftsweges ab und bilden vor dem Schweimker Holz eine große Pfütze. Dies hat zur Folge, dass bei größerem Niederschlag das verunreinigte Wasser entlang des Weges weiter fließt und den Boden auch entlang des Forstweges im Wald verunreinigt.

Darüber hinaus ist auch der Wirtschaftsweg entlang des Waldrandes in Richtung Gosemühle kaputt gefahren, sodass er mit kleineren Fahrzeugen zurzeit kaum noch zu befahren ist. Die Gemeinde Obernholz hatte den Klutenweg erst vor einigen Jahren saniert und dafür Sorge getragen, dass das Oberflächenwasser versickern beziehungsweise auch bei größeren Mengen abfließen kann.

Dieser Zustand ist jedoch gegenwärtig nicht mehr erkennbar, da die großen Maschinen des Landwirts den Weg restlos kaputt gefahren haben. Der Landwirt sei seitens der Gemeindeverwaltung bereits auf den Zustand hin angesprochen worden, ändert jedoch nichts an seinem Verhalten. Nun soll gemäß dem Beschluss des Rates der Landwirt erneut aufgefordert werden, unverzüglich für die Abstellung der Mängel zu sorgen, bevor andere Maßnahmen ergriffen werden.

VON HANS-JÜRGEN OLLECH

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