Förderung über Dorfentwicklung

Behren: Potsdamer Platz und Rotdornweg kommen nun doch an die Reihe

Potsdamer Platz und der Rotdornweg (im Hintergrund) in Behren.
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Der Potsdamer Platz und auch der Rotdornweg (im Hintergrund) in Behren sollen über die Dorfentwicklung neugestaltet beziehungsweise erneuert werden. Denn die Maßnahmen sind nun doch noch bewilligt worden.
  • Paul Gerlach
    vonPaul Gerlach
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Behren – Ihre Hartnäckigkeit zahlt sich für die Gemeinde Sprakensehl offenbar letztlich aus: Nach wiederholtem Anlauf wurde die Förderung über die Dorfentwicklung für die Neugestaltung des Potsdamer Platzes und die Erneuerung des Rotdornweges (das IK berichtete) nun doch noch bewilligt. Das Amt für regionale Landesentwicklung schießt 90 Prozent der (vor der allgemeinen Baukosten-Explosion) auf gut 424 000 Euro geschätzten Bruttogesamtkosten zu, also knapp 382 000 Euro. Die Bewilligung gilt bis Ende März 2023: Bis dahin muss das Vorhaben also fertiggestellt und abgerechnet sein.

90 statt 73 Prozent

Die Freude bei der Kommune ist groß – auch wenn ihr dennoch eine Menge Geld entgangen ist, da es für die Dorfentwicklungsmaßnahme in Masel im vergangenen Jahr bekanntlich nur eine 73-prozentige Förderung gegeben hatte. Für die Maßnahmen in Behren verbleibt für die Gemeinde ein Anteil von knapp 31 000 Euro, für die zehn Anlieger (den Löwenanteil wird die Firma Scheerer bezahlen müssen) sind es insgesamt gut 11 400 Euro im Gegenzug für ihre neuen Auffahrten und die neue Straße.

Der Potsdamer Platz wird gepflastert, nur noch die westliche Einfahrt soll für den Verkehr geöffnet bleiben (mit den örtlichen Landwirten ist dazu bereits eine Abstimmung erfolgt). Durch Sitzbänke und Tische, Fahrrad-Anlehner, eine E-Ladesäule für Fahrräder und Autos sowie Informationstafeln für Radwanderer soll die Platzsituation erhalten bleiben – als attraktiv gestaltete und ausgestattete Gemeinschaftsfläche. Die Dorfmitte soll als einladender Treffpunkt dienen und kann auch für dörfliche Feste genutzt werden. Außerdem soll die Platzfläche in Zukunft gezielt fahrenden Händlern zugewiesen werden. Ein bisschen Bepflanzung und etwas mehr Distanz zu den Anliegern soll her, so Planer Volker Warnecke. In Mulden soll das Oberflächenwasser gleich an Ort und Stelle versickern, insgesamt wird die Entwässerung neu geregelt. Die Verkehrsfläche wird deutlich verringert.

Beim Rotdornweg soll mit Mulden die Entwässerungssituation verbessert werden, und er soll eine neue Deckschicht bekommen. Beim Feuerwehrgerätehaus werden die Stellplätze und der Vorplatz angefasst. Die Beleuchtung des Weges wird ebenfalls erneuert.

„Alles in allem ist das schön“, sagte Thorsten Wegmeyer (WGS). Einstimmig wurde dem Gemeinderat empfohlen, die beiden Maßnahmen so umzusetzen.

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