Holzkonstruktion war nach mehr als 20 Jahren baufällig / Förderung vom Landwirtschaftsministerium

Baummarder-Gehege für rund 55.000 Euro saniert

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Nach über 20 Jahren Nutzung ist das Baummarder-Gehege im Hankensbütteler Otter-Zentrum jetzt einer gründlichen Überholung unterzogen worden.

red Hankensbüttel. Nur wenige Wildparks halten Baummarder in Gehegen – was nicht zuletzt mit deren großen Lebensraumansprüchen zusammenhängt. Im Hankensbütteler Otter-Zentrum werden zwei Einzeltiere in Gehegen von zirka 400 beziehungsweise 600 Quadratmetern gehalten.

Diese Gehege sind nach oben offen und erlauben den Tieren so, sich in den Baumkronen der umschlossenen Bäume zu bewegen. So können die Besuche die natürlichen Verhaltensweisen der Baummarder in ihrem wirklichen Lebensraum beobachten.

Die Besucher des Baummarder-Geheges gehen jetzt in vier Metern Höhe auf neuen Holzplanken.

Damit dies für die Besucher auf Augenhöhe möglich ist, können sie auf einem zirka vier Meter hohen Baumwipfel-Pfad rund um das Gehege die Baummarder ohne Gitter oder Zaun direkt in den Bäumen beobachten. Diese Gehege sind in ihrer Größe und Gestaltung für Baummarder einmalig in Europa. Die Aufbauten der Gehege, der Baumwipfel-Pfad, das Ständerwerk und die Betriebsräume wurden nach ökologischen Kriterien weitgehend aus Holz erbaut. Nach mehr als 20 Jahren Standzeit waren viele Teile der Konstruktion nun abgängig und mussten saniert werden.

Insgesamt hat das Otter-Zentrum rund 55.000 in das Projekt investiert, das mit Mitteln des Landwirtschaftsministeriums aus der Jagdabgabe gefördert wurde. Zum Saisonbeginn sind beide Gehege fertig saniert und können wieder besucht werden.

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